Archiv der Kategorie: Allgemein

„Herzlichen Dank für die Wahl in den Nationalrat 2015!“

„Herzlichen Dank für die Wahl in den Nationalrat 2015!“ Die Homepages der NR-Kandidaten im Aktualitäts-Check. So viel sei verraten: Die BDP ist so aktuell wie die alte Fasnacht... 😉 Posted by Junge SVP Kanton Bern on Montag, 15. Juni 2015

Podium im Breitsch-Träff

Am Dienstag, 26. Mai, findet im Breitsch-Träff im Breitenrainquartier in Bern eine Podiumsdiskussion zur eidgenössischen Volksinitiative zur Erbschaftssteuer statt. An der Diskussion nehmen diverse designierte und potenzielle Nationalratskandidaten und -kandidatinnen teil, darunter Roman Bürki (Jungfreisinn), Michael Daphinoff (CVP), Thomas Fuchs (SVP), Christine Häsler (Grüne), Bettina Jans-Troxler (EVP) und Meret Maria Schindler (SP). Die Diskussion beginnt um 19.30 Uhr. Quelle: pd, Berner Zeitung

Fuchs, hast du das Gwand gestohlen?

BE-ZweitObenAufregung im Weibel-Uniform: Jedes Jahr besucht der Berner SVP Grossrat Thomas Fuchs die Aids-Benefizparty in Wien. Dieses Jahr verkleidete er sich als Bundesratsweibel. Ein absolutes No-go, sagen die echten Weibel. Wer aber lieh Thomas Fuchs diese prestigeträchtige Uniform? Er selbst erklärt, er habesie von einem pensionierten Weibel ausgeliehen. Doch Ursula Eggenberger von der Bundeskanzlei sagt: «Grundsätzlich wird die Dienstbekleidung mit der Pensionierung oder einem Arbeitsplatzwechsel an den Arbeitgeber zurückgegeben.» Also hat ein Weibel wohl entgegen den Anweisungen eine Uniform mitgehen lassen. Dennoch sagt Eggenberger: «Es ist aus unserer Sicht kein Problem, wenn Drittpersonen bei nichtoffiziellen Anlässen ein geliehenes Kostüm tragen.» Die Degradierung der Uniform zum «Kostüm» stösst den Bundesratsweibeln sauer auf. Ein Weibel spricht gar von einer «Sauerei», dass ein pensionierter Kollege noch eine Uniform besitze und diese erst noch ausleihen würde. Bruno Gwerder, Präsident der Vereinigung der Standes- und Bundesweibel, wird intern «an die Ehre eines Weibels» appellieren. Thomas Fuchs findet seine Aktion trotzdem «immer noch lustig». Und giftelt: «Ich habe mich nicht als Weibel von Eveline Widmer-Schlumpf ausgegeben.» Quelle: Thomas Jossen, Blick

SVP resigniert plötzlich vor Ausländermotion

Das Ringen um die Ausländermotion in der Stadt Bern wird zum Prestigekampf: Nicht für die SVP, aber für die Linke. Es sollte ein «massiver» Widerstand werden. Doch nun bläst die SVP zum Rückzug. Als die Stadt Bern vor einem Jahr das neue Partizipationsreglement vorlegte, kündigte SVP-Stadtrat Erich Hess einen Kampf auf allen Ebenen an: Politisch, juristisch, kampagnenmässig. Im Stadtrat legte er den gesamten Parlamentsbetrieb lahm. Das Thema wurde von der Partei in einem internen Papier zum Wahlkampfschlager hochstilisiert. Doch nun, wenn in einem Monat am 14. Juni das Reglement mit der umstrittenen Ausländermotion vor das Berner Stimmvolk gelangt: Noch keine Flugblätter, keine Plakate, kein Geld, nicht einmal ein Komitee ist installiert worden. Potentielle Geldgeber für eine Nein-Kampagne müssen noch aufgetrieben werden. Und Hess sagt: «Es wird schwierig, diese Abstimmung zu gewinnen.» Immerhin habe die Stadt Bern ja 2010 – im Gegensatz zum massgebenden Kanton – das Ausländerstimmrecht gutgeheissen. Da lohne es sich nicht, viel Geld zu investieren. Bei der Einbürgerungsinitiative, über die 2013 gesamtkantonal abgestimmt wurde, sah es anders aus. Damals investierte Hess über 100'000 Franken. Und hat am Schluss gewonnen. Weiterlesen

Riedbach bleibt für BLS die Nummer 1

Seit gestern ist klar, welche und wie viele Standorte die BLS für die neue S-Bahn-Werkstätte geprüft hat. Von 21 Arealen fielen 13 schnell aus dem Rennen. Acht schafften es in die nächste Runde, wovon drei übrig blieben. Dazu gehören neben dem umstrittenen Riedbach ein Standort in Niederbottigen und eine Fläche in Allmendingen. Am besten ist laut BLS jedoch der Standort Riedbach: In Niederbottigen würde etwa die Stadtberner Standortentwicklung beeinträchtigt, gegen den Standort Allmendingen spreche unter anderem die Lage an der vielbefahrenen Neat-Strecke. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) muss nun den BLS-Vorschlag prüfen. Denn es ist das BAV, das letztlich entscheidet. Wird das Projekt spruchreif, wird es Mitwirkungsmöglichkeiten geben: «Die BLS erwartet eine Einsprachenflut», sagt Projektgegner Thomas Fuchs von der SVP Bümpliz. Quelle: MEO, 20 Minuten

Ein Polizeifreund eckt an

Die jungen Grünen können nicht mit Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP). Es sei eine Verschwendung, mit ihm einen linken Sitz im Regierungsrat zu besetzen. Statt Polizeifreund Fehr könne man geradeso gut einen Bürgerlichen wählen, finden sie und verweigern ihm die Unterstützung im Wahlkampf. In der SP-Fraktion hat diese Kampfansage keine Panik ausgelöst. «Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter», sagte Stefan Feldmann. Parteipräsident Daniel  Frei meinte lakonisch: «Wenn sie bei ihrem eigenen Kandidaten, Martin Graf, den gleichen Massstab anlegen würden, dürften sie diesen auch nicht unterstützen.» Graf setzte bei Jugendstraftäter Carlos auf Repression und liess ihn gegen den Willen der Jugendanwaltschaft einbuchten. SP-Fraktionschef Markus Späth sieht nur einen begrenzten Schaden. Fehr bleibe ein aufrechter Sozialdemokrat. Und was meint der Kritisierte selber? «Es stimmt, ich bin ein Polizeifreund»,  sagte Fehr. «Das Nein der jungen Grünen ist für mich ein Kompliment.» Bei den alten Grünen geniesst Fehr mehr Kredit. Sie unterstützen seine Kandidatur. Aber auch bei ihnen gibt es Vorbehalte. So hat Fehr an der Delegiertenversammlung der Grünen aus fadenscheinigen Gründen gefehlt. Die grüne Fraktionschefin Esther Guyer hat sich bis heute nicht durchringen können, sich in Mario Fehrs Wahlkomitee einzutragen: «In Grundrechtsfragen ist er meilenweit von uns ist Guyer längst angemeldet. Im Komitee von Mario Fehr ist dafür Guyers Stellvertreter Ralph Margreiter - «auch wenn es Fehr mit seinem Gestus gegenüber den Bürgerlichen übertreibt». Andreas Hauri und Judith Bellaiche (beide GLP) haben ihre Tradition gegen den «langweiligen  Politalltag» fortgesetzt. Fürs Rathaus-Selfie stellten sie sich gestern bedeutungsschwanger vor das Sitzungszimmer des Regierungsrats. Mangels grünliberaler Kandidaten nahmen sie als Special Guest die Kandidatin der Konkurrenz aufs Bild: die Freisinnige Carmen Walker Späh. Noch ein Nachtrag aus dem Albisgüetli, wo sich die SVP am Freitag selber gefeiert hat: Das E-Bike von der Tombola ging diesmal nicht an den Berner Grossrat Thomas Fuchs, der schon dreimal den Hauptpreis abgeräumt hat (ein Auto, ein Motorrad und auch schon ein E-Bike). Fuchs musste diesmal mit einer Reise vorliebnehmen. Ungesund waren die Preise von SVP Gemeinderat Mauro Tuena und von CVP-Regierungskandidatin Silvia Steiner. Obwohl Tuena nicht Vegetarier ist, hielt sich die Freude über seine Preise in Grenzen. Er gewann ein Paket mit 17 Cervelats, zweimal eine riesige Lyoner-Wurst und dazu ein Paar Schüblige. Steiner bekam ebenfalls ein Pack Cervelats, dazu ein Brot - für ihre dritte Gewinnnummer fand sich am  Gabentisch gar kein Preis. Sie muss sich nun mit der SVP-Unterstützung im Wahlkampf begnügen. Quelle: Daniel Schneebeli, TagesAnzeiger

Das «Unikum» erscheint zum letzten Mal

Die Redaktion des Unimagazins «Unikum» sagt sich von der Studierendenorganisation los.  Damit verliert sie die finanzielle Unterstützung. Gestern erschien die aktuelle Ausgabe des «Unikums». 5000 Exemplare des Publikationsorgans der StudentInneschaft der Uni Bern (SUB) werden in Boxen aufgelegt - zum letzten Mal. So richtig beliebt war das Unikum schon länger nicht mehr. Noch im März erfolgte der Rettungsversuch: Von 10 000 auf 5000 Exemplare kürzte die SUB die Auflage, der Heimversand war schon zuvor - aufgrund rückläufiger Inserateeinnahmen - eingestellt worden. Doch die Hefte blieben in ihren Verteilboxen liegen. Nun plant die «Unikum»-Redaktion einen Neuanfang: Alle Redaktionsmitglieder seien von ihren Funktionen in der SUB zurückgetreten. Ab Herbst 2015 soll die Universität Bern ein unabhängiges Studentenmagazin erhalten. Weiterlesen

Dieses Trio will totales Burka-Verbot

fuchs burkaEx-SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer, Alt-Nationalrat Thomas Fuchs und SVP-Nationalrat Walter Wobmann wollen ein nationales Burka-Verbot. «Wenn alles gut geht, starten wir schon im Januar mit der Unterschriftensammlung», so Wobmann. Ein nationales Burka-Verbot rückt näher. Das Verhüllungsverbot im Tessin, welches die Bevölkerung befürwortete, ist gemäss Bundesrat zulässig. Der Text könne so ausgelegt werden, dass er die Bundesverfassung nicht verletze. Applaus gibt es von SVP-Nationalrat Walter Wobmann. Der Solothurner hat lange auf den Entscheid gewartet – nun will er Tempo machen. Das Egerkinger Komitee, das er präsidiert, dürfte bald die Lancierung einer nationalen Burka-Verbots-Initiative beschliessen. «Wenn alles gut geht, starten wir schon im Januar mit der Unterschriftensammlung», so Wobmann. Er ist überzeugt, dass das Anliegen auf fruchtbaren Boden fällt – die IS-Schlagzeilen dürften helfen. Weiterlesen

SVP und die Lappen

Am Stammtisch. Koni legt die Zeitung weg und denkt nach. «Ist dir schon mal aufgefallen, wie viele Probleme die SVP mit Lappen hat?» Peter runzelt die Stirn. «Meinst du die Lappen aus dem Norden? Wollen die jetzt auch in die Schweiz einwandern?» Koni: «Nein, nicht die. Ich meine Lappen, so ganz allgemein.» Peter: «Gut, die SVP hat ja mit vielen Dingen ein Problem, aber das musst du mir jetzt genauer erklären.» Koni: «Also, zuerst war da der Streich mit Christoph Blocher. Wenn man bei Google 'jämmerlicher Waschlappen' eintippte, tauchte seine Webseite auf Dann kam das mit dem Zuppiger, der mit seiner Treuhandfirma ein paar Lappen unterschlagen hatte und dann nicht Bundesrat werden durfte. Später folgte der Fehr mit seiner Haushaltshilfe, die den Putzlappen ohne AHV-Abgabe geschwungen hat. Und jetzt das mit dem Bortoluzzi ganz tragisch.» Er tippt sich mit dem Zeigefinger an den Kopf «Dem hat es auf einmal den Hirnlappen verkehrt und zack! ist er schwul geworden!» Peter lacht. «Ach was, da hast eher du etwas verkehrt gelesen.» Koni: «Nein, das ist so in der Zeitung gestanden! Jetzt habe er grosse Probleme in seiner Schreinerei, weil er nur noch ans Hobeln denke. Aber dafür fände er grosse Minarette auf einmal unglaublich anziehend.» Peter seufzt. «Ein Hirnlappen kann doch nicht einfach verkehrt laufen. Das weisst du genau.» Koni überlegt. «Wer weiss, wenn du lange genug in der SVP Zürich bist, vielleicht ...» Peter: «Jetzt hör aber auf, so ein Quatsch!» Koni nimmt einen Schluck von seinem Bier. «Wie auch immer. Aber am schlimmsten erwischt hat es das Hirni von Thomas Fuchs. Der ist schwul, aber noch immer freiwillig in der gleichen Partei wie Bortoluzzi.» Marc Schwitter aus Rapperswil-Jona arbeitet unter anderem als Pointenschreiber für Giacobbo/Müller. www.textpingpong.ch. Quelle: Schweiz am Sonntag