Archiv der Kategorie: Bümpliz

Flaggenschändung

Die SVP der Stadt Bern ist empört und verägert  über die unbewilligte Demonstration „gegen Grenzen und Nationen“ der Linksaktivisten am diesjährigen Nationalfeiertag. Besonders beschämend ist das öffentliche Verbrennen der Schweizer Fahne und der fehlende Mut und Verstand der Mitbeteiligten, dieses Hass-Ritual zu unterbinden.

Das Festival in der Reitschule mit dem Namen „No Border – No nations“ hätte man ergänzen sollen mit „no brain!“

Wenn die Demonstrationsteilnehmer konsequent wären, sollten sie die Schweiz in der Folge umgehend verlassen und auf jegliche staatliche Unterstützung verzichten. In Tat und Wahrheit lässt sich aber die Reitschule und ihr Umfeld von genau diesem verhassten Staat ihr Leben und ihren Aktivismus mitfinanzieren. Verlogener geht es kaum.

Bleibt zu hoffen, dass die soziale Missbilligung solcher Handlungen wenigstens weit um sich greift.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob es nicht an der Zeit ist, dass der Gesetzgeber einen neuen Straftatbestand zum Schutz der Schweizer Fahne einführt. Immerhin ist die Schweizer Fahne das wichtigste nationale Symbol unseres Landes, womit eine Schändung/Verbrennung der Fahne eine ernste Beleidigung aller Schweizer-Bürger darstellt. Weiterlesen

BLS Werkstätte beschäftigt SVPler

Die umstrittene BLS-Werkstätte in Riedbach auf Stadtberner Boden hat in den Reihen der SVP-Grossratsfraktion einiges an Aktivismus ausgelöst. Die SVPGrossräte Samuel Krähenbühl, Lars Guggisberg und Peter Brand schlagen vor, dass die BLS beim Unterhalt ihrerSchienenfahrzeuge künftig eng mit den SBB zusammenarbeiten solle. In einer Motion fordern sie den Regierungsrat auf, der Kanton müsse als BLS-Mehrheitsaktionär entsprechende Schritte in die Wege leiten. Durch den Unterhalt von BLS-Zügen in SBB-Anlagen oder durch den Neubau einer Werkstätte auf einem SBB-Areal könne der Verlust von Kulturland – wie er in  Riedbach droht – verhindert werden, schreiben sie in der Begründung ihres Vorstosses. Im Weiteren will SVP-Grossrat Thomas Fuchs in einer Anfrage wissen, ob der Regierungsrat bereit wäre, sich gegen das BLS-Projekt in Riedbach zu stellen.

Quelle: ad, Der Bund

Riedbach bleibt für BLS die Nummer 1

Seit gestern ist klar, welche und wie viele Standorte die BLS für die neue S-Bahn-Werkstätte geprüft hat. Von 21 Arealen fielen 13 schnell aus dem Rennen. Acht schafften es in die nächste Runde, wovon drei übrig blieben. Dazu gehören neben dem umstrittenen Riedbach ein Standort in Niederbottigen und eine Fläche in Allmendingen. Am besten ist laut BLS jedoch der Standort Riedbach: In Niederbottigen würde etwa die Stadtberner Standortentwicklung beeinträchtigt, gegen den Standort Allmendingen spreche unter anderem die Lage an der vielbefahrenen Neat-Strecke. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) muss nun den BLS-Vorschlag prüfen. Denn es ist das BAV, das letztlich entscheidet. Wird das Projekt spruchreif, wird es Mitwirkungsmöglichkeiten geben: «Die BLS erwartet eine Einsprachenflut», sagt Projektgegner Thomas Fuchs von der SVP Bümpliz.

Quelle: MEO, 20 Minuten

Kritik an BLS-Projekt in Riedbach

Die Pläne für eine neue Werkstätte auf der grünen Wiese kommen bei der Stiftung Landschaftsschutz nicht gut an.

Das Bahnunternehmen BLS plant im Westen der Stadt Bern auf 20 Hektaren eine neue Werkstätte. Ab dem Jahr 2025 sollen in Buech bei Riedbach die Züge der BLS gewartet werden – der Baustart ist für 2020 geplant. Ein Bauernhof liegt mitten auf der geplanten 15-gleisigen Anlage. Den Eigentümern droht die Enteignung. Die bekannt gemachten Pläne verunsichern in den umliegenden Dörfern und stossen auch beim Landschaftsschutz und in der Politik auf Kritik. Weiterlesen

Nostalgisch

Der Berner SVP-Grossrat und alt Nationalrat Thomas Fuchs will über eine Petition erreichen, dass das weiss-blaue Tram 6 nach Worb nicht durch rote Bahnwagen ersetzt wird – dem «Blaue  Bähnli» aus dem bekannten Sketch «Dr schnällscht Wäg nach Worb» wegen. Weiss-Blau scheint aber eher dem Einfluss der Zürcher SVP in Bern zu entsprechen.

Quelle: „Aufgeschnappt“, Basellandschaftliche Zeitung

Gerüchte machen auch vor Friedhöfen nicht halt

Die Verwaltung des Friedhofs Bümpliz entsorgt die Laternen der Angehörigen. Diese Meldung stimmt nicht – verbreitete sich aber in Windeseile im Internet. Die Chronologie eines Shitstorms.

Friedhöfe sind Orte der Ruhe und Besinnung. Was sich in den vergangenen 24 Stunden rund um den Friedhof Bümpliz abspielte, gleicht aber mehr einem Sturm – einem Sturm der Entrüstung.

Alles begann mit einem Schreiben der Verwaltung des Friedhofs Bümpliz. Seit 30 Jahren gibt es dort ein anonymes Gemeinschaftsgrab. Aber dieses ist nun voll. Darum liess die Verwaltung ein neues Gemeinschaftsgrab ausheben. Und weil die Individualisierung der Gesellschaft auch vor Bümpliz nicht haltgemacht hat, kam der Verwaltung eine Idee.

Sie beschloss, beim neuen Grab die Namen der Verstorbenen zu nennen, sofern die Angehörigen dies wünschen. Und weil viele Hinterbliebene diesen Wunsch auch für das alte Gemeinschaftsgrab geäussert hatten, wollte die Verwaltung auch dort die Namen der Verstorbenen auf einer Metallstele eingravieren lassen. Weiterlesen

Dem Tram Bern-West hat der zweite Anlauf gutgetan

Wie weiter mit dem Tram Region Bern? Eine Möglichkeit ist ein neues Projekt – ähnlich wie beim Tram Bern-West vor zehn Jahren.

Die Enttäuschung bei den Trambefürwortern war riesengross. Fassungslosigkeit, gar Verzweiflung war bei ihnen im Mai 2004 zu spüren: Die Stimmberechtigten im Kanton Bern hatten das Tram Bern-West mit 50,4 Prozent Nein-Stimmen versenkt. Doch das Projekt war damit nicht am Ende. Drei Jahre später kam ein neues Tram Bern-West zur Abstimmung. Nachdem die Stadt ihrem Kostenanteil bereits im November 2006 zugestimmt hatte, sagten im Juni 2007 auch die Stimmberechtigten im Kanton mit fast 70 Prozent Ja zu der 150 Millionen teuren neuen Tramverbindung. Ab Dezember 2010 konnte das Tram schliesslich auch den Westen der Stadt Bern in seinen Fahrplan aufnehmen. Weiterlesen

Stadtnomaden: Zone Riedbach in weiter Ferne

Seit dem 1.Mai dieses Jahres ist das neue Raumplanungsgesetz in Kraft. Wenn es auch für die Zone für alternatives Wohnen in Riedbach angewendet werden sollte, dürfte sich die Umsetzung des Volkswillens noch lange verzögern – oder unmöglich werden.

Bis die Stadtnomaden in Riedbach ihre Wohnwagen hinstellen können, dürfte noch eine Weile vergehen. Acht Einsprachen sind gegen die Zone für Wohnexperimente in Form einer gemeinsamen Stellungnahme hängig. Derzeit werden sie vom Rechtsamt der Justiz-, Gemeinde und Kirchendirektion bearbeitet.

Bestes Landwirtschaftsland müsse der Zone weichen, das gehe nicht, sagt Grossrat Thomas Fuchs (SVP), einer der Beschwerdeführer: «Aber seit dem 1.Mai haben wir einen neuen Trumpf in der Hand.» An diesem Tag trat die Revision des nationalen Raumplanungsgesetzes (RPG) in Kraft. Das neue Gesetz soll die Zersplitterung der Landwirtschaftszonen verhindern. «Die Zone für Wohnexperimente soll abseits des Siedlungsgebietes entstehen. Dies widerspricht dem Gesetz», sagt Fuchs.

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«Die grosse Mehrheit hier lehnt Gewalt ab»

Laut Ex-Stadtpräsident Klaus Baumgartner (SP) haben viele Bewohner Oberbottigens den Eindruck, die Stadt schiebe ihre Problemfälle in den Westen ab. Daher gebe es Sympathien für die jungen Männer, die mit Gewalt gegen die Hausbesetzer vorgegangen sind.

Der Angriff «SVP-naher, aufrechter Bauernsöhne» auf die Bewohner eines besetzten Hauses in Matzenried stiess in Oberbottigen auf offene Sympathie (der «Bund» berichtete). «Das Haus wurde illegal besetzt und illegal geräumt», sagt der Niederbottiger Grossrat Thomas Fuchs (SVP). Für einmal sei er sich mit seiner einstigen parteiinternen Widersacherin Ursula Begert einig. Die Ex-Gemeinderätin hatte vermutet, dass die Angreifer nach dem Ja des Volkes zur Zone für alternatives Wohnen weiteren Bestrebungen dieser Art einen Riegel schieben wollten. Weiterlesen

Stadtnomaden ziehen bald 
ins Saali-Quartier

Die Stadt Bern entgeht einer Anzeige, obwohl sie die Stadtnomaden zu lange auf demselben Areal wohnen liess. Derweil steht ein neuer Standort im Saali fest.

Solange die Stadtnomaden die Wohnzone in Riedbach noch nicht beziehen können, gilt das Rotationsprinzip. Die Mitglieder des Vereins Alternative müssen dreimonatlich den Standort wechseln, weil sie für ihre Wohnwagen sonst eine Baubewilligung benötigten. Seit August wohnen sie auf dem Gaswerkareal. Nun steht fest, dass sie daraufhin an einen bisher nicht bekannten Standort ziehen sollen: ins Saali-Quartier.

Dies geht aus einem Brief des Regierungsstatthalteramts Bern-Mittelland an drei SVP-Vertreter hervor, der dem «Bund» vorliegt. Diese hatten wegen Widerhandlung gegen das Baugesetz Anzeigen eingereicht.

Bei der Parzelle handelt es sich um ein Grundstück an der Jupiterstrasse, das der Burgergemeinde gehört. Dort gastierte jeweils der Zirkus Nock. «Es war die einzig verfügbare Fläche, nachdem das Schermenareal wegen Bauprojekten nun auch nicht mehr zur Verfügung steht», sagt Stefanie Gerber, Mediensprecherin der Burgergemeinde. Man habe die Verantwortlichen des angrenzenden Alters- und Pflegeheims Tilia darüber informiert. Voraussichtlich sollen die Stadtnomaden vom 1. November bis am 31. Januar 2015 dorthin ziehen. Weiterlesen