Archiv der Kategorie: Stadt Bern

Fuchs will Verbot für Hausbesetzer

Zwei Razzien in besetzten Häusern an der Berner Moserstrasse und der Ostermundiger Bernstrasse: Die Kantonspolizei filzte gestern die Liegenschaften im Nachgang zum Überfall auf die Polizeiwache vor einem Monat. Fünf Personen wurden festgenommen. Für SVP Grossrat Thomas Fuchs der Beweis, dass man gegen Hausbesetzer härter sein muss. «Solche Besetzungen müssen absolut verboten sein», sagt er gegenüber Radio Energy Bern. «Wenn wir nichts machen, passiert garantiert wieder etwas.»

Quelle: tri, Blick am Abend

Bern wehrt sich für das «Blaue Bähnli»

Das Tram nach Worb soll 2024 «Bernmobil-rot» fahren. Viele Berner wehren sich gemeinsam mit Thomas Fuchs. Aber spät.

Wer einst mit seinen Eltern den «Nachtexpress» auf (damals) DRS1 hören musste, der wusste: Früher oder später wurde er immer gewünscht, «dr schnällscht Wäg nach Worb». Der legendäre Sketch von Karl Steuer und Ernst Mischler, der mit der Erkenntnis endet, dass es doch das «Blaue Bähnli» gebe. Aber nicht mehr für viele Jahre. Vor Monatsfrist gaben RBS und Bernmobil bekannt, dass die zukünftigen Trams für die Linie 6 von Bernmobil beschafft würden. Also würden sie rot. Wenn der Ersatz-Kauf 2024 abgeschlossen ist, fährt nicht mehr das «Blaue Bähnli» nach Worb. Sondern ein herkömmliches rotes Bernmobil-Tram.

Das passt Thomas Fuchs (48) und vielen Bernern gar nicht. Der SVP-Grossrat hat mit der  Vereinigung «BernAktiv» nach Bekanntgabe des Farbwechsels eine Petition gestartet. Rund einen Monat nach dem Beginn sagt er, er sei «überrascht über die Resonanz». Fuchs spricht aus Erfahrung: «Normalerweise muss man aktiv anfragen, damit jemand Unterschriftsbögen ins Geschäft legt. Diese Petition ist jedoch ein Selbstläufer.» Auch die ehemalige Worber Posthalterin hat sich gemeldet – obschon sie jetzt im Bündnerland lebt. Über 100 Bögen sind bereits ausgefüllt zurückgeschickt worden.

Stellt sich nur die Frage, ob die Betriebsamkeit nicht zu spät kommt. Ein Augenschein im  heutigen Morgenverkehr zeigt: Richtung Worb waren schon fast so viele «normale» rote Trams unterwegs wie «Blaue Bähnli».

Nostalgisch

Der Berner SVP-Grossrat und alt Nationalrat Thomas Fuchs will über eine Petition erreichen, dass das weiss-blaue Tram 6 nach Worb nicht durch rote Bahnwagen ersetzt wird – dem «Blaue  Bähnli» aus dem bekannten Sketch «Dr schnällscht Wäg nach Worb» wegen. Weiss-Blau scheint aber eher dem Einfluss der Zürcher SVP in Bern zu entsprechen.

Quelle: „Aufgeschnappt“, Basellandschaftliche Zeitung

Gerüchte machen auch vor Friedhöfen nicht halt

Die Verwaltung des Friedhofs Bümpliz entsorgt die Laternen der Angehörigen. Diese Meldung stimmt nicht – verbreitete sich aber in Windeseile im Internet. Die Chronologie eines Shitstorms.

Friedhöfe sind Orte der Ruhe und Besinnung. Was sich in den vergangenen 24 Stunden rund um den Friedhof Bümpliz abspielte, gleicht aber mehr einem Sturm – einem Sturm der Entrüstung.

Alles begann mit einem Schreiben der Verwaltung des Friedhofs Bümpliz. Seit 30 Jahren gibt es dort ein anonymes Gemeinschaftsgrab. Aber dieses ist nun voll. Darum liess die Verwaltung ein neues Gemeinschaftsgrab ausheben. Und weil die Individualisierung der Gesellschaft auch vor Bümpliz nicht haltgemacht hat, kam der Verwaltung eine Idee.

Sie beschloss, beim neuen Grab die Namen der Verstorbenen zu nennen, sofern die Angehörigen dies wünschen. Und weil viele Hinterbliebene diesen Wunsch auch für das alte Gemeinschaftsgrab geäussert hatten, wollte die Verwaltung auch dort die Namen der Verstorbenen auf einer Metallstele eingravieren lassen. Weiterlesen

Städtische SVP-Politiker fühlen sich im Stich gelassen

Städtische SVP-Nationalratskandidaten haben es schwer, gewählt zu werden. Stadtrat Rudolf Friedli sieht einen Stadt-Land-Graben.

Strahlend begrüssen die SVP-Grossräte Erich Hess und Thomas Fuchs die geladenen Gäste des Neujahrsapéros beim Eingang des Berner Altstadtrestaurants Zunft zur Webern. Ebenso fröhlich blicken die beiden von den Kugelschreibern und Notizblöcken, die auf dem Tisch daneben bereitliegen und auf denen sie als «volksverbundene und zuverlässige» Nationalratskandidaten angepriesen werden.

Auch SVP-Stadtrat Rudolf Friedli ist an diesem Montagabend zum Händeschütteln gekommen. Nur zu gern würde auch er in den Wahlkampf um ein Nationalratsmandat steigen. Für ihn stehen die Chancen aber schlecht, am kommenden Montag in Belp von der Kantonalpartei nominiert zu werden. Die städtischen SVP-Delegierten setzen seit Jahren auf Fuchs und Hess.

Friedli fühlt sich verschaukelt
So hat Friedli sein Glück bei anderen Wahlkreisen versucht. Er hat bei der SVP Emmental und der SVP Mittelland-Süd angeklopft, ob sie ihn auf ihre Liste setzen würden. Innerhalb der SVP steht jedem Wahlkreis eine bestimmte Anzahl Linien für die insgesamt 25 Nationalratskandidaten zu, die der Kanton Bern stellen wird. Findet ein Wahlkreis keine Kandidaten, kann er seine Linien sozusagen einem anderen Wahlkreis «schenken». «Die SVP Mittelland-Süd antwortete mir, sie hätten keine Linie zu vergeben. Später erfuhr ich, dass die dritte Linie an den Wahlkreis Thun ging», sagt Friedli. Dafür hat er wenig Verständnis. «Was soll das? Zuerst müsste man doch für Kandidaten aus dem Mittelland schauen.»

Für Friedli zeigen diese Absprachen klar, dass es bei der SVP einen Stadt-Land-Graben gibt. «Es herrscht ein Unverständnis der Landteile für die Situation der SVP Stadt Bern.» In der rot-grünen Stadt sei es nämlich hart, SVP-Politik zu machen.

Stadtratskollege Simon Glauser hat ähnliche Erfahrungen gemacht. «Als Politiker mit Ambitionen ärgert man sich darüber, dass die städtische SVP wenig Chancen hat und die zwei Linien stets für Fuchs und Hess reserviert sind. Für mich ist zum Beispiel klar, ich werde nie in den Grossen Rat gewählt», sagt Glauser. Dass sich an diesem «SVP-spezifischen Problem» etwas ändern lasse, glaubt er nicht. «Schon die Frauenförderung und die Förderung von Jungen hat nicht funktioniert.»

Opfer von Vorurteilen?
Selbst SVP-Grossrat Thomas Fuchs ortet einen Stadt-Land-Konflikt innerhalb der Partei. «Den ländlichen Wählern ist es zu wenig bewusst, dass der SVP-Wähleranteil in der Stadt klein ist und wir auf ihre Stimmen angewiesen sind», sagt Fuchs. Gegenüber Stadt-Politikern herrschten Vorurteile. Selbst als SVPler werde man stets am linken Rand verortet. «Die von Bern», das seien jene, die Steuern eintrieben, heisse es oft. Es sei schwierig, dieses Bild zu korrigieren. Bisher sei es einzig der früheren Nationalrätin Elisabeth Zölch gelungen, Stimmen aus anderen Regionen auf sich zu vereinen. Zölch politisierte vor ihrer Zeit als Regierungsrätin von 1987 bis 1994 im Nationalrat. Dass die Delegierten des Wahlkreises Mittelland-Süd den Platz nach Thun abgegeben hätten, findet auch Fuchs «absurd». «Die Stadt Bern wäre näherliegend gewesen, zumal sie im selben Verwaltungskreis liegt.»

Ueli Augstburger, Präsident der SVP Mittelland-Süd und selber Nationalratskandidat, verteidigt die Vorgehensweise seiner Delegierten. Dass diese die leer stehende Linie nicht an die Stadt Bern, sondern an den Wahlkreis Thun abgeben wollten, sei kein Entscheid gegen Friedli gewesen, sondern einer für die Region. «Unsere Delegierten fühlen sich von ländlichen Kandidaten besser vertreten.» Das hänge etwa damit zusammen, dass ländliche Politiker sich eher für eine Stärkung der KMU auf dem Land einsetzten. Der Wahlkreisverband SVP-Thun wurde übrigens gleich doppelt begünstigt. Eine weitere Linie erhielt er von der SVP Oberaargau zugewiesen, weshalb letzte Woche neben den Bisherigen Adrian Amstutz und Albert Rösti drei Grossräte nominiert werden konnten: Thuns Stadtpräsident Raphael Lanz, Bergbauer Samuel Graber und Meisterlandwirt Jürg Iseli.

Weniger Stimmpotenzial in der Stadt
SVP-Kantonalpräsident Werner Salzmann verneint einen Stadt-Land-Graben. Er spricht von einer «ausgeglichenen, gerechten Verteilung der Kandidaten». Zwar hätten SVP-Kandidaten aus der Stadt prozentual etwas weniger Stimmenpotenzial, räumt Salzmann ein. Letztlich würden die Kandidaten aber wegen ihrer Fähigkeiten und nicht aufgrund der Herkunft gewählt. «Wer ins nationale Parlament gewählt werden will, vertritt den ganzen Kanton und bringt sowohl städtische als auch ländliche Themen ein.»

Für Rudolf Friedli ist die Sache indes noch nicht gelaufen. Falls die SVP Berner Jura am Montagabend Manfred Bühler auf der Nationalratsliste vorkumulieren, also zweimal aufführen könne, werde man beantragen, auch Fuchs zweimal auf die Liste zu setzen. Falls dies nicht klappt, will sich Friedli auf die zweite Linie der bernjurassischen Liste setzen lassen. Dass Bühler vorkumuliert wird, scheint jedoch ziemlich unwahrscheinlich.

Quelle: Janina Gehrig, Der Bund

Loube Gaffer

Wir kommen kurz zurück auf Alexander Tschäppät. Am Dienstag freute er sich nicht nur über den Denkmalpreis, den die Stadt von den vereinigten Schweizer Denkmalpflegen für die Tramwartehalle am Breitenrainplatz erhielt, sondern auch über ein Geschenk eines biertrinkenden «Stammgasts» im Breitsch-Tramhäuschen. «Weit dir es Füürzüg?», fragte der Mann den Stapi. Obwohl er schon eines habe, nehme er das Geschenk gerne an, sagte Tschäppät.

Was er erst später merkte: Es handelte sich um ein Werbefeuerzeug von SVP-Grossrat Thomas Fuchs mit dem Aufdruck «Nicht verzagen – Fuchs fragen».

Dessen SVP-Ratskollege Erich Hess rüstet sich derweil für rauschende Feste. Jedenfalls konnten ihn die Loubegaffer kürzlich dabei beobachten, wie er sich einen Smoking anschaffte – komplett mit Fliege, Kummerbund und Pi-pa-po. Dem Klischee des sparsamen SVP-Politikers wurde er dabei vollauf gerecht: Er nutzte für seinen Smoking-Kauf den Ausverkauf des Kostümverleihs von Rosita Lier in Gümligen. Hess‘ Konfektionsgrösse behalten die Loubegaffer für sich.

Quelle: Loubegaffer, Berner Zeitung

Das preisgekrönte Tramhäuschen

Für viele ist es nur eine Tramwartehalle, für andere fast ein Wohnzimmer – und für die schweizerischen Denkmalpfleger ein mustergültig renoviertes Bijou.

Der «Denkmalpreis 2014» der Konferenz der schweizerischen Denkmalpfleger (KSD) ist nicht eben hoch dotiert. Die Stadt Bern erhielt gestern nur gerade eine Urkunde für die «mustergültige Renovation» des Tramhäuschens am Breitenrainplatz. Immerhin: Die Auszeichnung ist auf handgeschöpftes Bütten­papier gedruckt. Mit dem Preis wollen die vereinigten Denkmalpfleger unterstreichen, dass nicht nur Kirchen und Altstadthäuser, sondern auch profanere Gebäude erhaltenswert und eine Bereicherung für das Stadtbild sein können.

Dank der Renovation komme die schlichte Eleganz des sanft geschwungenen Daches und der abgerundeten Glasfront des 1941 gebauten Tramhäuschens wieder zur Geltung, wurde gestern gelobt. «Die elegante Erscheinung symbolisiert den Verkehrsfluss und die Dynamik der Moderne», sagte der städtische Denkmalpfleger Jean-Daniel Gross.

«Begehbares Museum»

Bei der Renovation des lange vernachlässigten Baus hatte man die ursprüngliche Erscheinung wiederhergestellt. Der Kiosk etwa, der das Tramhäuschen als Anbau verunstaltet hatte, wurde ins Innere der Wartehalle verlegt, die Uhr auf dem Dach abgebaut und einige Meter weiter weg auf einem Mast neu montiert. Allerdings verstellen nun neue Fremdkörper wie der Billettautomat den Blick von Architekturfans.

Für Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) ist mit der Renovation ein «kleines begehbares Museumsstück» entstanden. Mitten im Auto-, Velo- und Tramverkehr stehe es «an einem der Hotspots des Quartiers». Das Tramhäuschen zeige, dass man Denkmäler auch so pflegen könne, dass sie attraktiv für die Benutzer seien. «Für die einen ist es nur ein Ort, wo man auf das Tram wartet. Für die anderen schon fast ein Wohnzimmer.» Ein Randständiger, den man zur letzteren Kategorie zählen darf, beschenkte gestern den Stadtpräsidenten auch noch – mit einem Werbefeuerzeug von SVP-Grossrat Thomas Fuchs.

Quelle: Simon Thönen, Der Bund

Die Stadtnomaden ziehen ins Saali

Die Stadtnomaden haben mit dem Umzug vom Marzili ins Saali begonnen. Der Termin, wann der letzte Standort aufgeräumt sein soll, steht noch aus.

Ein paar Wagen stehen schon auf der Wiese, aus einem Kamin steigt Rauch auf. Im Hintergrund stehen unübersehbar die Hochhäuser der Siedlung Wittigkofen. Die ersten Stadtnomaden sind auf dem Landstück Saali in Berns Osten angekommen. Drei Monate dürfen sie das Gebiet am Stadtrand, welches der Burgergemeinde gehört, benutzen.

Bereits am 24. Oktober hat die Burgergemeinde den Platz an die Stadtnomanden übergeben. Die Wiese konnte jedoch erst ab dem 1. November definitiv bezogen werden, teilt Dagmar Boss von Immobilien Stadt Bern mit.

Demzufolge hätten die Stadtnomanden mit dem Wegzug vom Areal im alten Gaswerk im Marzili erst vergangenes Wochenende beginnen können. Für die Rücknahme des Platzes im Marzili will Immobilien Stadt Bern noch diese Woche einen Termin mit Daniel Kettiger, dem Anwalt der Stadtnomanden, vereinbaren.

Am Samstag sei damit begonnen worden, die ersten Sachen zu zügeln, sagt dieser. Jetzt müsse man schauen, wie es vorangehe. Wegen Nässe könnte sich der Umzug aber verzögern. Eine solche «Züglete» gleiche einer Art rollenden Planung.

Zum Beispiel könnten die ganz schweren Wagen nicht mit den eigenen Traktoren transportiert werden, sagt der Anwalt der Stadtnomaden. Für diese Wagen müsse eigens ein Traktor gemietet werden. Dies sei meist aber nur am Wochenende möglich, wenn die Landwirte die Fahrzeuge selber nicht brauchen.

Auch andere äussere Einflüsse können laut Kettiger zu einer Verzögerung führen. Beispielsweise sei es schon vorgekommen, dass die Polizei genau dann eine Strassenverkehrskontrolle gemacht habe, als die Stadtnomaden umgezogen seien. Mit jedem einzelnen Wagen habe man damals zur Kontrolle ins Strassenverkehrsamt fahren müssen.

Die SVP wartet ab
Gegen die provisorische Bleibe der Stadtnomaden im Saali wehrten sich die SVP und der Bund der Steuerzahler mit Flugblättern. Den Umzug verhindern konnten sie indes nicht. Man wolle jetzt schauen, wie sich die Stadtnomaden verhalten würden, sagt SVP-Grossrat Thomas Fuchs.

In unmittelbarer Nachbarschaft zu den Stadtnomaden befindet sich das Alters- und Pflegeheim der Stiftung Tilia. Solange die Rahmenbedingungen wie nächtliche Ruhezeiten oder Abfall eingehalten würden, habe man mit den neuen Nachbarn kein Problem, sagte deren Direktionspräsident kürzlich gegenüber dieser Zeitung.

Quelle: Tobias Marti, Berner Zeitung

Schrebergärtner sind sauer wegen Fahnenklau

Die Berner Schrebergärtner sind sauer: Wo bis vor kurzem Nationalflaggen wehten, ist nur noch Grünzeug zu sehen. Auslöser für den Diebstahl sei eine Bieridee der Reithalle.

Die Stimmung in vielen Berner Schrebergärten ist getrübt – und gäbe es noch Fahnen, wären diese wohl auf Halbmast. Doch gerade hier liegt das Problem: Unbekannte haben in mehreren Schrebergärten die Flaggen gestohlen. «Bei uns hängen nur noch zwei Fahnen», sagt Walter Gilgen, Präsident der Familiengärten Schermenwald. «Geblieben ist eine mit Totenkopf und eine andere, nicht so schöne. Davor waren es 35 bis 40 Stück.»

Selbst betroffen ist Gilgen nicht, doch die Solidarität mit den übrigen Schrebergärtnern ist gross: «Gott sei Dank war ich in den Ferien und habe die Fahne zuvor abgenommen. Wenn sie weggekommen wäre, wäre ich jedoch auch sehr wütend.» Gestohlen wurden vor allem Schweizer-Fahnen, «doch auch eine italienische und sogar eine türkische Fahne waren oben», so Gilgen weiter. Weiterlesen

Laetitia Guarino wird Prinzessin

An der Miss-Schweiz-Wahl am Samstag auf dem Bundesplatz war nicht nur mehr Schönheit gefragt. Die Gewinnerin Laetitia Guarino trägt eine «Krone mit Herz».

eit Tagen ist es der Hingucker der Stadt: Der riesige Swiss Dome, fast so hoch wie das Bundeshaus, so lang und breit wie der ganze Bundesplatz. Während einer Woche waren dutzende Arbeiter mit dem Aufbau des gigantischen Zeltes beschäftigt. Lastwagen aus Polen, Frankreich, Portugal und Belgien lieferten Tonnen Spezial-Material an den Ort des Geschehens. Kein Aufwand wurde für die neu lancierte Miss-Schweiz-Wahl gescheut. Am Samstag ist die Megaparty auf dem Bundesplatz nun gestiegen. Weiterlesen