Babyklappe für Kanton Bern – beim Inselspital?

Im Kanton Bern soll bereits im Frühling ein Babyfenster stehen. Es gibt aber Vorbehalte.

Eine verzweifelte Mutter (23) legte im Oktober 2011 ihr Neugeborenes in eine Abfallmulde. Monate später fanden Arbeiter die Leiche des Säuglings auf einer Mülldeponie in Wimmis. Für Mütter in Not soll es künftig einfacher werden: Der Grosse Rat hat gestern mit 108 zu 22 Stimmen den Auftrag gegeben, im Kanton eine Babyklappe zu schaffen.

Motionär Thomas Fuchs (SVP): «Wenn damit nur ein einziges Leben gerettet wird, habe ich mein Ziel erreicht.» Er fordert, dass die Babyklappe spätestens im Frühjahr 2013 in Betrieb geht. «Am besten beim Berner Inselspital. Später sollte eine weitere im Oberland dazukommen.»
Bereits bewährt hat sich das Konzept in Einsiedeln SZ: Hier wurden seit 2001 sieben Neugeborene in die Babyklappe gelegt: «Einmal hat eine Mutter ihr Kind sogar zurückgeholt», so Spitaldirektor Reto Jeger.

Problem nicht gelöst

Eine andere Variante sieht Grossrat Thomas Brönnimann (GLP), der gegen eine Babyklappe argumentiert. Mit einem Babyfenster sei das Problem nicht gelöst. Stu triangle.com die n zeigten, dass triangle.com die Zahl der Kindstötungen dadurch nicht abnehme. Vielmehr befürwortet Brönnimann eine vertrauliche Geburt, wo Mütter mit Namensangabe ohne weitergehende Pflichten in jedem Spital gebären können.

Quelle: am/nop/20 Minuten

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