SVP, FDP, EDU und BDP stimmen wirtschaftsfreundlich

Der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern (HIV) präsentierte heute sein jährliches Rating der Wirtschaftsfreundlichkeit der Mitglieder des bernischen Grossen Rates. Wie in den letzten Jahren rangieren Grossräte und Grossrätinnen der SVP, FDP, EDU und der BDP auf den vorderen Plätzen. Grundlage des Grossratsratings 2013/2014 bilden die Abstimmungen im Grossen Rat zu Geschäften der letzten fünf Sessionen (März 2013 bis Januar 2014). Für das Rating wurden insgesamt 17 Geschäfte bewertet, die eine wirtschaftspolitische Relevanz aufweisen.

Der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern (HIV) feiert ein Jubiläum. Er legt heuer zum zehnten Mal eine Bewertung des Abstimmungsverhaltens der Mitglieder des bernischen Grossen Rates vor. Bewertet wurden total 17 Geschäfte, die eine wirtschaftspolitische Relevanz aufweisen. Der HIV erhofft sich vom Rating einerseits einen Ansporn für die Parlamentarier, ihr Verhalten wirtschaftsfreundlicher zu gestalten. Andererseits bietet das Rating auch mehr  Transparenz für den HIV selber und für die Wählerinnen und Wähler, die gerne positive wirtschaftspolitische Akzente setzen möchten.

Der Handels- und Industrieverein ist sich bewusst, dass nicht nur das Abstimmungsverhalten und die Präsenz bei wichtigen Geschäften einen guten Wirtschaftspolitiker bzw. -politikerin ausmachen.Kenntnisse der wirtschaftlichen Zusammenhänge, Überzeugungskraft, intensive Mitarbeit in den Kommissionen, Verhandlungsgeschick und die Fähigkeit, Kompromisse zu Gunsten realisierbarer Schritte in die richtige Richtung zu schmieden, sind weitere wichtige Faktoren, die sich jedoch kaum messen lassen. Das einfache und transparente Bewertungssystem des Ratings garantiert einen fairen Wettbewerb und dient als probate Messweise der Wirtschaftsfreundlichkeit.

Wie bereits in den vergangenen Ratings gehen die bürgerlichen Parteien klar als am wirtschaftsfreundlichsten hervor. Auch in diesem Jahr haben insgesamt die Grossrätinnen und Grossräte der SVP am häufigsten im Sinne der Wirtschaft abgestimmt. Das gute Ergebnis ist auch auf die die überdurchschnittliche Anwesenheitsquote zurückzuführen. An zweiter Stelle platziert sich die FDP, knapp vor der EDU. Die BDP belegt wie im Vorjahr den vierten Platz. Als wirtschaftsfeindlich müssen wiederum die SP, die Grünen, die PSA, die EVP und die GLP bezeichnet werden, wobei die SP die Grünen als Schlusslicht abgelöst hat.

Über sämtliche 10, von 2003/04 bis 2013/14 erstellten Ratings gesehen, stehen die FDP und die SVP fast gleich auf an der Spitze. Obwohl es für die Medien und auch für die breite Öffentlichkeit sicher spannend ist, einzelne Parteien im Wettstreit zu sehen, sollte das Augenmerk im vorliegenden Rating auf die einzelnen Grossratsmitglieder, das heisst auf Personen, gerichtet sein. Sie werden ja letztlich geratet und auch gewählt.

Mit dem Punktemaximum von 34 Punkten stehen im Jubiläumsjahr vier Grossräte an der Spitze des Ratings: Thomas Fuchs, Lars Guggisberg, Adrian Haas und Ueli Jost. Der Handels- und Industrieverein gratuliert herzlich!

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