Wieso sollte die Berner Bevölkerung gerade Sie wählen?

Beide wollen Ende November in den Berner Gemeinderat. Wir haben Marieke Kruit (SP) und Thomas Fuchs (SVP) deshalb zum grossen Duell geladen. Damit niemand bevorteilt wird, haben wir jeweils die gleichen Fragen gestellt.

>> Interview BernerBär

Beschreiben Sie sich bitte in fünf Stichworten und nennen Sie mindestens eine Ihrer negativen Eigenschaften.
Ich bin offen, unkompliziert, kompetent, humorvoll und voller Tatendrang, ab und zu etwas zu ungeduldig.

Beweisen Sie Ihre Liebe zu Bern anhand eines kurzen Beispiels.
Der grösste Liebesbeweis ist mein jahrelanger positiver Einsatz zugunsten einer lebenswerten Stadt Bern, sei dies mit der Schaffung von Babyfenstern, der jährlichen Verleihung des Samariterpreises für aussergewöhnliche Leistungen oder dem Betrieb eines Fahrdienstes.

Welcher ist Ihr liebster Ort in Bern?
Die Aussichtsterrasse beim Altersheim Oranienburg. Von dort aus geniesst man einen einzigartigen Blick auf den Rosengarten, die Aare sowie die Altstadt. Mein absoluter Geheimtipp!

Was gefällt Ihnen an Bern am besten?
Die gemütlichen und wettergeschützten Lauben, welche zum Shoppen und Verweilen einladen und dann ein Spaziergang durch den spannenden Tierpark.

Was gefällt Ihnen überhaupt nicht?
Die versprayte Reitschule und der mit Schrott überstellte Vorplatz. Beschämend für alle nach Bern mit dem Zug anreisenden Gäste und Touristen.

Wieso sollten die Bernerinnen und Berner am 29. November ausgerechnet Sie wählen?
Die rot-grüne All- und Übermacht ist zu einer überheblichen und ideenlosen Schönwetterregierung verkommen. Das bürgerliche Bern muss als kritische Stimme zwingend auch vertreten sein. Lösungen muss man gemeinsam finden im Interesse aller.

Was würden Sie, wenn Sie gewählt würden und wünschen könnten, im Gemeinderat als Erstes anpacken?
Die finanzielle Lage der Stadt dürfte in Wahrheit noch schlimmer sein, als alle annehmen. Hier besteht dringendster Handlungsbedarf. Abstimmen muss portofrei sein und die Steuerlast für Familien und den Mittelstand muss runter.

Welches Zeugnis würden Sie dem amtierenden Gesamtgemeinderat ausstellen?
Hier wäre wohl dringend ein Elterngespräch mit angedrohter Klassenwiederholung angezeigt.

Was möchten Sie der Berner Bevölkerung gerne sagen?
Danke, dass Sie in dieser Stadt leben und aktiv im Vereinswesen mitwirken, ehrenamtliche Aufgaben übernehmen und in irgendeiner Form für Bern positiv werben.

Was möchten Sie Marieke Kruit noch sagen?
Ich würde sie gerne ins Restaurant Kleefeld zu einem Getränk einladen, um zu erfahren, ob sie wirklich so arrogant ist, wie der Präsident der FDP sie bezeichnet hat.

Yves Schott, BernerBär

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