Neue Töne von Thomas Fuchs

Der neue Stadtberner SVP-Präsident gibt sich offen: für ein Bündnis, für urbane Anliegen, für andere Themen neben der Reitschule. Macht er die SVP anschlussfähig? 

Herr Fuchs, Sie sagten, das Präsidium der städtischen SVP werde Ihr politisches Comeback erleichtern. Woran dachten Sie?
Thomas Fuchs: Wenn ich vier Jahre ohne Parlamentssitz und ohne Amt bliebe, wäre ich ein bisschen weg vom Fenster. Da hat sich, weil ich wegen unserer internen Amtszeitbeschränkung nicht mehr für den Grossen Rat antreten durfte, das Amt fast optimal angeboten. Zudem war ich der richtige Kandidat, damit es in unserer Partei ruhig bleibt.

Wie meinen Sie das?
Mit meiner Kandidatur war klar, dass es nicht zu einer Kampfwahl kommt, die der Partei hätte schaden können. Wir treten derzeit geschlossen auf, da wären Aus­einandersetzungen zur Unzeit gekommen. Gleichzeitig gibt es bei der SVP natürlich Leute, die sich in gute Positionen bringen möchten, etwa für die Nationalratswahlen 2019 oder das Stadtratspräsidium 2021.

Was ist mit Ihren eigenen Ambitionen für den Nationalrat?
Das ist ein Thema. Aber zuerst müssen wir auf Stadt- und Kantonsebene noch viele Gespräche führen.

Und was wollen Sie als SVP-Präsident inhaltlich bewirken?
Ein Schwergewicht wird sein, das Gewerbe wieder zu erreichen. Viele städtische Gewerbler wohnen ausserhalb und sind nicht in der Stadtpartei. Für sie will ich die Partei öffnen. Bern ist so ­gewerbefeindlich – angefangen bei Parkplätzen und beim Bewilligungswesen –, dass sich viele Gewerbler in der Stadt von niemandem mehr vertreten fühlen. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Wohnbaupolitik, die derzeit einzig darauf ausgerichtet ist, rot-grüne Wähler anzuziehen. Da wollen wir uns etwa dafür einsetzen, dass es bei städtischen Überbauungen auch Wohneigentum gibt.

«Viele Gewerbler fühlen sich in der Stadt Bern von niemandem mehr vertreten.»

Beim Gewerbe sprechen Sie Parkplätze an. Was bieten Sie aber beispielsweise Unternehmern der IT- oder der ­Kreativbranche, die Velo fahren und denen Fragen der familienexternen ­Betreuung wichtiger sind als Parkplätze?
In einer Stadt ist es Pflicht, auch Start-ups zu unterstützen, innovatives Gewerbe von jungen Menschen. Die Vernetzung des Gewerbes, die ich erreichen möchte, soll auch solche Unternehmer abholen. Dafür könnten wir etwa Businesslunchs oder Wirtschaftsapéros organisieren.

Noch eine Nachfrage zur Wohnbaupolitik: Was sagen Sie zur neusten Forderung der FDP, dass die Stadt sich vollständig aus dem Wohnungsmarkt zurückziehen soll?
Das finde ich gar keine gute Idee. Eine Stadt sollte eigene Wohnungen haben, insbesondere für Menschen mit wenig oder gar keinem Geld, von denen es in Zukunft eher mehr geben wird. Grundsätzlich sind wir mit der FDP insbesondere beim Wohnbau aber fast immer einig, etwa wenn es um Parkplätze oder Eigentum geht.

Und dennoch betonen Sie lieber das Trennende als das Verbindende. Die SVP sei die letzte bürgerliche Kraft, hiess es in der letzten Mitteilung Ihrer Partei.
Das geschah vor allem mit Blick auf die baldige Abstimmung über den Kredit für die Sanierung der Grossen Halle der Reitschule. Wir sind nicht die kleine Schwester und Stimmenlieferantin der FDP, sondern gleichberechtigte Partnerin. Und zu einer solchen Beziehung gehört, dass man sich gelegentlich kritisiert. Es ist noch eines, dass die FDP dem Kredit zustimmt, aber dass sie sich sogar im Pro-Komitee engagiert, ist unserer Ansicht nach eine unfassbare Anbiederung nach links.

Damit RGM 2020 nicht wieder vier Sitze holt, muss Mitte-rechts ein Bündnis von GLP bis SVP schmieden. Was halten Sie von dieser Idee Bürgerlich-Grün-Mitte (BGM)?
Auf jeden Fall sollte man sich nicht vormachen, dass sich die Stärkeverhältnisse gross ändern werden. Umso mehr finde auch ich, dass man BGM versuchen sollte. Das bedingt aber, dass man die Kandidatinnen und Kandi­daten der anderen akzeptiert. Wichtig wird sein, ob CVP-Gemeinderat Reto Nause erneut antritt – wenn, dann ist er in diesem Bündnis wieder gewählt.

Und der zweite Sitz ginge an ­jemanden ausserhalb der SVP, weil gemässigtere Kandidaten mehr Panaschierstimmen holen.
Das ist zu befürchten. Bei Listenverbindungen wählen unsere Leute immer schön stramm die Liste, während die anderen die SVP streichen. So machen wir natürlich immer Zweiter.

Als neuer Präsident haben Sie es in der Hand, die SVP anschlussfähiger zu machen – polarisieren aber selber.
Es gibt ein übergeordnetes Interesse, das alle Parteien rechts von RGM im Auge haben müssen. Es bringt nichts, eigene Positionen durchzudrücken – und am Ende lacht Rot-Grün-Mitte.

Vielleicht müssen Sie und ­Ihre Partei auch mal eine Provokation auslassen.
Das ist so. Vielleicht hätten wir sogar auf das Referendum gegen den Baukredit für die Grosse Halle verzichtet, wenn die FDP im Grossen Rat nicht dazu beigetragen hätte, dass unsere kantonale Reitschule-Initiative für ungültig erklärt wurde.

Ich verstehe Sie richtig: Vielleicht beackert die SVP künftig weniger monothematisch das Thema Reitschule?
Ja, eindeutig. Es gibt genug andere wichtige Themen.

Die FDP will urbaner werden. Wie sieht das bei der SVP Stadt Bern aus?
Das ergibt sich meiner Ansicht nach automatisch. Wer sieht, wie unsere jüngeren Mitglieder leben, wohnen und arbeiten, muss sich für die Bedürfnisse heutiger Stadtbewohner öffnen – sonst­ geschieht der Wandel einfach ohne uns. Dann sind wir aber irgendwann in der Stadt nur noch eine 5-Prozent-Partei.

«Dass sich die FDP für den Kredit für die Grosse Halle engagiert, ist eine unfassbare Anbiederung nach links.»

Ihre Stadtratsfraktion ist gern laut und polemisch. Versuchen Sie das zu ändern?
Das schauen wir an. Ich habe ­bereits mit FDP-Fraktionschef Bernhard Eicher ein Gespräch vereinbart, an dem wir über den Ratsbetrieb sprechen werden. Ich habe aber auch zu unserem Fraktionschef Alexander Feuz einen guten Kontakt. Verbessert haben wir schon mal die Präsenz – wer zu oft fehlte, hat sich nun neu organisiert.

Wen sehen Sie als Kandidaten für den Gemeinderat?
Im Moment tendiere ich zu Personen, die noch nicht gross einen Namen haben, der mit der SVP verbunden wird. Dazu führen wir ­Gespräche mit verschiedenen Quereinsteigern mit einem Leistungsausweis in der Wirtschaft oder der Verwaltung. Bei gestandenen SVPlern würde es bloss ewige Diskussionen über die Person geben.

Sie wollen nicht Gemeinderat werden?
Nein.

Was ist mit Frauenförderung?
Ich habe sehr viele Gespräche geführt mit dem Ziel, im neuen Vorstand eine Frau zu haben – bis jetzt erfolglos. Bewerbungen nehme ich gerne entgegen.

Dafür ist Bernhard Hess neu im Vorstand, bis 2007 letzter Nationalrat der Schweizer Demokraten und scharfer Rechtsaussen. Erneut: Wie passt das zur Offenheit für ein BGM-Bündnis?
Niemand macht mehr für die ­Demokratie als Bernhard Hess, der bei Initiativen und Referenden unermüdlich Unterschriften sammelt. Wir kennen uns schon ewig, ich habe ihn mehrmals ­gefragt, zur SVP zu kommen. Jetzt, als ich Präsident wurde, hat es für ihn gepasst. Bernhard Hess politisiert übrigens längst nicht mehr so wie zu seinen frühen SD-Zeiten.

Ein eingemitteter SVPler, …
… der immer noch gute Kontakte zu den früheren SD-Mitgliedern hat, die heimatlos sind. Für sie sind wir offen, auch wenn es mal zu Diskussionen kommen sollte.

Bernhard Hess wollte mal ­Gemeinderat werden. Was ist seine Perspektive bei der SVP?
Ich sehe ihn eher als Kandidaten für Stadt-, Gross- oder Nationalrat. Er ist sehr versiert und kann aus dem Stand einen Vorstoss schreiben. Es wäre schade, einen solchen Vollblutpolitiker nirgends einzubinden.

Quelle: Berner Zeitung

Thomas Fuchs neu an der Spitze der Stadtberner SVP

Die Stadtberner SVP-ler haben am Montag alt Grossrat Thomas Fuchs einstimmig zum Präsidenten ihrer Parteisektion gewählt.

Anfang Mai war bekannt geworden, dass Thomas Fuchs (SVP) den bisherigen Amtsinhaber, Rudolf Friedli, an der Parteispitze ablösen soll. Fuchs war viele Jahre als Stadtrat und Grossrat aktiv, kurz sass er auch im Nationalrat. Wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung durfte er diesen Frühling nicht mehr zu den Grossratswahlen antreten.

Bereits am Ende seiner letzten Session liess der 51-Jährige durchblicken, dass er politisch aktiv bleiben will. Fuchs will nach eigenem Bekunden den «klar bürgerlichen Kurs» der Partei weiter verfolgen.

Neu im Vorstand der Stadtpartei sind auch Janosch Weyermann, der das Sekretariat übernimmt, alt Nationalrat Bernhard Hess und Unternehmer Roger Mischler, wie die Partei am Dienstag mitteilte. (crt/sda)

Quelle: Der Bund
Erstellt: 08.05.2018, 16:22 Uhr

Thomas Fuchs ist zurück

Thomas Fuchs kehrt auf die Politbühne ­zurück. Er soll Rudolf Friedli als Präsident der Stadtberner SVP ablösen. Erich Hess und Stefan Hofer sollen seine Stellvertreter werden.

«Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage.» Mit diesem Satz aus dem Intro der Zeichentrickserie «Pink Panther» verabschiedete sich ­Thomas Fuchs im März von der Politbühne.

Nach 16 Jahren schied er wegen der SVP-internen Amtszeit­beschränkung aus dem Grossen Rat aus. Nun macht Fuchs seine Ankündigung bereits wahr: Er soll am 7. Mai zum Präsidenten der SVP Stadt Bern gewählt werden, wie die Partei gestern mitteilte.

Er folgt damit auf Stadtrat Rudolf Friedli, der sich nach fünf Jahren im Amt auf neue Aufgaben und mehr Freizeit freut. Friedli sagt, für ihn sei klar gewesen, dass er das Amt nicht weitere vier Jahre ausüben werde. «Ich habe mich in den letzten fünf Jahren gerne als Präsident für die SVP Stadt Bern eingesetzt. Nun ist es Zeit, das Amt weiterzugeben. Man soll ­gehen, wenn es am schönsten ist», wird Friedli in der Mitteilung der Partei zitiert.

Sprungbrett für Grossen Rat

Er habe sich 14 Tage Bedenkzeit erbeten, als Rudolf Friedli ihm die Übernahme des Präsidiums angeboten habe, sagt Thomas Fuchs auf Anfrage. Wegen diverser Vakanzen, unter anderem im Parteisekretariat, fürchtete er, bei seinem Amtsantritt eine Baustelle vorzufinden. Ausschlaggebend für seine Zusage sei daher gewesen, dass er die vakanten Stellen mit seinen Wunschkandidaten besetzen dürfe.

Dadurch steigen Fuchs’ politische Ziehsöhne Erich Hess und Janosch Weyermann in die Führungsriege der Stadtberner SVP auf: Hess wird erster Vizepräsident und Weyermann übernimmt das Sekretariat. Grossrat Stefan Hofer wird zweiter Vizepräsident.

Für Fuchs ist die Wahl am ­7. Mai bloss Formsache: «Im Vorstand waren alle froh, als ich zugesagt habe. Und auch sonst dürfte gegen mich niemand den Aufstand proben wollen.» Bereits zuvor hatte er sein Interesse bekräftigt, bei den Grossratswahlen in vier Jahren erneut anzutreten. Nutzt er das Amt des Parteipräsidenten nicht bloss dazu, das Medieninteresse an seiner Person bis dahin hochzuhalten? Fuchs dementiert das nicht. «Dieses Amt wird meinen Wiedereinstieg sicher erleichtern.» (Berner Zeitung)

Quelle: Berner Zeitung
Erstellt: 03.05.2018, 17:53 Uhr

SVP-Politiker Thomas Fuchs über seinen erzwungenen Rücktritt

Nach vier Legislaturen ist Schluss: Thomas Fuchs (SVP) darf am kommenden Sonntag wegen einer parteiinternen Amtszeitbeschränkung nicht mehr zu den Grossrats-Wahlen antreten. Nau spricht mit dem national bekannten SVP-Politiker über seine Zukunft.

Das Wichtigste in Kürze
Der SVP-Grossrat Thomas Fuchs kann zu den bernischen Wahlen am Sonntag nicht mehr antreten. Grund dafür ist die parteiinterne Amtszeitbeschränkung. Ganz verschwinden von der politischen Bühne will Fuchs aber trotzdem noch nicht.

Thomas Fuchs (51) ist seit 2002 bernischer SVP-Grossrat. Wegen einer parteiinternen Klausel darf er nach diesen 16 Jahren – also vier Legislaturen – jetzt nicht mehr erneut zur Wahl antreten. Dazu Fuchs: «Ich finde die Amtszeitbeschränkung völlig blöd.» Denn schliesslich sollen die Wähler entscheiden können, wen sie wählen wollen oder nicht.

Ist das Fuchs‘ Abgang von der politischen Bühne?

Fuchs auf nationalem Parkett

Auch wenn er in Zukunft nicht mehr Grossrat ist, will Thomas Fuchs seine verschiedenen Mandate in politischen Vereinigungen behalten. Und auf seinem Abschiedsflyer bei seinen Kollegen im Rathaus steht: «Heute ist nicht alle Tage. Ich komm wieder, keine Frage.» Dieser Satz sei eine leise Drohung an seine Nachfolger: Wenn sie die Arbeit nicht gut machen, kandidiere er in vier Jahren erneut.

Bevor Thomas Fuchs in den Grossrat gewählt wurde, war er seit 1995 bereits Berner Stadtrat und dementsprechend bekannt in der Bundesstadt. So machte sich Fuchs beispielsweise für die Schliessung der Reitschule stark oder widersetzte sich dem Tram-Projekt Bern West.

Auch auf nationaler Ebene machte sich Fuchs einen Namen. 2007 verpasste er wegen 263 Stimmen zwar den Sprung in den Nationalrat, rutschte aber im März 2011 für Adrian Amstutz nach, der in den Ständerat gewählt wurde. Nach einem halben Jahr war das Gastspiel von Fuchs im nationalen Parlament aber schon wieder zu Ende: Bei den Wahlen im Oktober 2011 wurde er nicht wiedergewählt.

Nationale Bekanntheit erlangte Thomas Fuchs nicht zuletzt wegen seiner Homosexualität. Es ist unter anderem ihm zu verdanken, dass es jetzt eine GaySVP gibt. Stand ihm seine Offenheit einer noch grösseren SVP-Karriere im Weg? «Genützt hat es mir sicher nicht gerade, das ist klar.» Aber letztendlich habe er immer geradlinige Politik gemacht und sei zu dem gestanden, was ihm wichtig sei.

Und nächstes Jahr sind ja auch noch nationale Wahlen. Auch dort sei es noch nicht ausgeschlossen, dass er kandidiere, sagt Thomas Fuchs. Dies hange aber sicher davon ab, wie sich die Situation rund um Erich Hess entwickelt, welchen er schon seit vielen Jahren unterstützt und fördert.

Quelle: nau.ch

Streitbarer Berner SVP-Mann Thomas Fuchs tritt von Politbühne ab

Die Polit-Karriere von Thomas Fuchs ist einstweilen zu Ende. Der streitbare Berner SVP-Politiker darf wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung nicht mehr zu den Grossratswahlen vom kommenden Wochenende antreten.

Am Montag nahm Fuchs deshalb seine letzte Session im bernischen Kantonsparlament in Angriff. Er verabschiedete sich mit einem Flyer und einem Fuchs aus Schokolade von den Ratskolleginnen und -kollegen.

Rund ein Vierteljahrhundert lang gehörte Fuchs zu den schillerndsten Politfiguren vorab in der Stadt Bern, dann aber auch im Kanton Bern. 2011 war er während einigen Monaten sogar Nationalrat.

Jeder kannte Fuchs wegen seinen Sprüche

Seine markigen Sprüche machten ihn bekannt wie ein bunter Hund. Jeder kannte ihn und jeder hatte eine Meinung zu Fuchs. Und nicht selten wurde er auch auf offener Strasse angepöbelt. Fuchs bekannte sich zu seiner Homosexualität, was seine Karriere in der SVP wohl nicht einfacher machte.

Seine diversen Mandate in politischen Vereinigungen will Fuchs behalten. Und auf seinem Flyer flirtet er bereits mit der Rückkehr in den institutionellen Politbetrieb: «Heute ist nicht alle Tage. Ich komm wieder, keine Frage.» (SDA)

Quelle: Blick.ch
Publiziert am 19.03.2018 | Aktualisiert am 19.03.2018

Danke für Ihre Stimme!

Lieber Wählerinnen und Wähler

Herzlichen Dank für 84‘855 Stimmen! Das ist ein sehr starker Vertrauensbeweis! Den Sprung in den Nationalrat habe ich leider verfehlt. Die grosse Stimmenzahl motiviert mich aber umso mehr, mich weiterhin im Grossen Rat für klare SVP-Standpunkte einzusetzen: für eine freie und unabhängige Schweiz, für die Ausschaffung krimineller Ausländer, für tiefere Steuern, Gebühren und Abgaben!

Und noch ein kleiner Hinweis: Die EU-hörige Christa Markwalder wurde mit etwas über 63‘000 Stimmen wiedergewählt. Die SVP hat dafür kräftig zugelegt und einen neunten Sitz im Kanton Bern ergattert. Darum gilt weiterhin: Nicht verzagen, Fuchs fragen.

Mit freundliche Grüssen
Ihr Grossrat und alt Nationalrat

Thomas Fuchs, Bern-Niederbottigen

BZ Namen: Thomas Fuchs

Nationalratskandidat und Grossrat Thomas Fuchs (SVP) hat Probleme mit der Militärjustiz. Der Grund: Er ist in der Armeeuniform am SVP-Parteifest auf der St. Luzisteig von vergangener Woche aufgetreten – und hat damit gegen das Dienstreglement verstossen. Denn es ist für Angehörige der Armee «verboten, an politischen Versammlungen teilzunehmen, wenn sie die Uniform tragen». So steht es im Artikel 96 Ziffer 3c. Das Militär wurde bereits gegen Oberst Fuchs aktiv, wie Armeesprecher Christoph Brunner im «Sonntags-Blick» sagte.

«Die Umstände werden abgeklärt », so Brunner. Sofern sich der Verdacht erhärte, werde die Armeejustiz ein Disziplinarverfahren gegen Thomas Fuchs durchführen. Das drohende Strafmass liegt bei einer Geldbusse von bis zu 1000 Franken oder maximal zehn Tagen Arrest.

Quelle: Berner Zeitung

Armee ermittelt gegen Thomas Fuchs

Die Schweizer Armee trifft Abklärungen, ob der Berner SVP Nationalratskandidat Thomas Fuchs gegen das Dienstreglement verstossen hat. Laut Sonntagsblick trug Fuchs anlässlich des Parteifests vergangene Woche die Armeeuniform. Er sei an diesem Tag noch im Militärdienst gewesen und habe ein Urlaubsgesuch gestellt, sagte der Oberst. Angehörigen der Armee ist es verboten, an politischen Versammlungen teilzunehmen, wenn sie die Uniform tragen.

Quelle: SDA

Muss der Fuchs in den Bau?

Nationalratskandidat Thomas Fuchs erschien am SVP-Parteifest in Armeeuniform. Jetzt droht ihm dafür Arrest.

Zweimal kandidierte er für den Nationalrat, zweimal schaffte er den Sprung in die grosse Kammer nicht. Jetzt versucht es Thomas Fuchs (49) erneut. Bestens gelaunt erschien der Berner SVP-Politiker vergangene Woche am Parteifest auf der St. Luzisteig GR. Mit Kollegen trällerte er den Willy-Song (auf Blick.ch).

Von Parteichef Toni Brunner (41) liess sich der CS-Banker per Handschlag offiziell zum Kandidaten küren und bekam dafür das Wahl-Manifest «Frei bleiben» in die Hand gedrückt. Einen Unterschied zu anderen SVPlern gab es aber: Der Berner Grossrat kreuzte in Armeeuniform auf. Thomas Fuchs ist Oberst (vierthöchster Offiziersdienstgrad) und bildet Armeekader im Kriegsvölkerrecht aus. Weiterlesen