SVP-Politiker Thomas Fuchs über seinen erzwungenen Rücktritt

Nach vier Legislaturen ist Schluss: Thomas Fuchs (SVP) darf am kommenden Sonntag wegen einer parteiinternen Amtszeitbeschränkung nicht mehr zu den Grossrats-Wahlen antreten. Nau spricht mit dem national bekannten SVP-Politiker über seine Zukunft.

Das Wichtigste in Kürze
Der SVP-Grossrat Thomas Fuchs kann zu den bernischen Wahlen am Sonntag nicht mehr antreten. Grund dafür ist die parteiinterne Amtszeitbeschränkung. Ganz verschwinden von der politischen Bühne will Fuchs aber trotzdem noch nicht.

Thomas Fuchs (51) ist seit 2002 bernischer SVP-Grossrat. Wegen einer parteiinternen Klausel darf er nach diesen 16 Jahren – also vier Legislaturen – jetzt nicht mehr erneut zur Wahl antreten. Dazu Fuchs: «Ich finde die Amtszeitbeschränkung völlig blöd.» Denn schliesslich sollen die Wähler entscheiden können, wen sie wählen wollen oder nicht.

Ist das Fuchs‘ Abgang von der politischen Bühne?

Fuchs auf nationalem Parkett

Auch wenn er in Zukunft nicht mehr Grossrat ist, will Thomas Fuchs seine verschiedenen Mandate in politischen Vereinigungen behalten. Und auf seinem Abschiedsflyer bei seinen Kollegen im Rathaus steht: «Heute ist nicht alle Tage. Ich komm wieder, keine Frage.» Dieser Satz sei eine leise Drohung an seine Nachfolger: Wenn sie die Arbeit nicht gut machen, kandidiere er in vier Jahren erneut.

Bevor Thomas Fuchs in den Grossrat gewählt wurde, war er seit 1995 bereits Berner Stadtrat und dementsprechend bekannt in der Bundesstadt. So machte sich Fuchs beispielsweise für die Schliessung der Reitschule stark oder widersetzte sich dem Tram-Projekt Bern West.

Auch auf nationaler Ebene machte sich Fuchs einen Namen. 2007 verpasste er wegen 263 Stimmen zwar den Sprung in den Nationalrat, rutschte aber im März 2011 für Adrian Amstutz nach, der in den Ständerat gewählt wurde. Nach einem halben Jahr war das Gastspiel von Fuchs im nationalen Parlament aber schon wieder zu Ende: Bei den Wahlen im Oktober 2011 wurde er nicht wiedergewählt.

Nationale Bekanntheit erlangte Thomas Fuchs nicht zuletzt wegen seiner Homosexualität. Es ist unter anderem ihm zu verdanken, dass es jetzt eine GaySVP gibt. Stand ihm seine Offenheit einer noch grösseren SVP-Karriere im Weg? «Genützt hat es mir sicher nicht gerade, das ist klar.» Aber letztendlich habe er immer geradlinige Politik gemacht und sei zu dem gestanden, was ihm wichtig sei.

Und nächstes Jahr sind ja auch noch nationale Wahlen. Auch dort sei es noch nicht ausgeschlossen, dass er kandidiere, sagt Thomas Fuchs. Dies hange aber sicher davon ab, wie sich die Situation rund um Erich Hess entwickelt, welchen er schon seit vielen Jahren unterstützt und fördert.

Quelle: nau.ch

Streitbarer Berner SVP-Mann Thomas Fuchs tritt von Politbühne ab

Die Polit-Karriere von Thomas Fuchs ist einstweilen zu Ende. Der streitbare Berner SVP-Politiker darf wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung nicht mehr zu den Grossratswahlen vom kommenden Wochenende antreten.

Am Montag nahm Fuchs deshalb seine letzte Session im bernischen Kantonsparlament in Angriff. Er verabschiedete sich mit einem Flyer und einem Fuchs aus Schokolade von den Ratskolleginnen und -kollegen.

Rund ein Vierteljahrhundert lang gehörte Fuchs zu den schillerndsten Politfiguren vorab in der Stadt Bern, dann aber auch im Kanton Bern. 2011 war er während einigen Monaten sogar Nationalrat.

Jeder kannte Fuchs wegen seinen Sprüche

Seine markigen Sprüche machten ihn bekannt wie ein bunter Hund. Jeder kannte ihn und jeder hatte eine Meinung zu Fuchs. Und nicht selten wurde er auch auf offener Strasse angepöbelt. Fuchs bekannte sich zu seiner Homosexualität, was seine Karriere in der SVP wohl nicht einfacher machte.

Seine diversen Mandate in politischen Vereinigungen will Fuchs behalten. Und auf seinem Flyer flirtet er bereits mit der Rückkehr in den institutionellen Politbetrieb: «Heute ist nicht alle Tage. Ich komm wieder, keine Frage.» (SDA)

Quelle: Blick.ch
Publiziert am 19.03.2018 | Aktualisiert am 19.03.2018

Danke für Ihre Stimme!

Lieber Wählerinnen und Wähler

Herzlichen Dank für 84‘855 Stimmen! Das ist ein sehr starker Vertrauensbeweis! Den Sprung in den Nationalrat habe ich leider verfehlt. Die grosse Stimmenzahl motiviert mich aber umso mehr, mich weiterhin im Grossen Rat für klare SVP-Standpunkte einzusetzen: für eine freie und unabhängige Schweiz, für die Ausschaffung krimineller Ausländer, für tiefere Steuern, Gebühren und Abgaben!

Und noch ein kleiner Hinweis: Die EU-hörige Christa Markwalder wurde mit etwas über 63‘000 Stimmen wiedergewählt. Die SVP hat dafür kräftig zugelegt und einen neunten Sitz im Kanton Bern ergattert. Darum gilt weiterhin: Nicht verzagen, Fuchs fragen.

Mit freundliche Grüssen
Ihr Grossrat und alt Nationalrat

Thomas Fuchs, Bern-Niederbottigen

BZ Namen: Thomas Fuchs

Nationalratskandidat und Grossrat Thomas Fuchs (SVP) hat Probleme mit der Militärjustiz. Der Grund: Er ist in der Armeeuniform am SVP-Parteifest auf der St. Luzisteig von vergangener Woche aufgetreten – und hat damit gegen das Dienstreglement verstossen. Denn es ist für Angehörige der Armee «verboten, an politischen Versammlungen teilzunehmen, wenn sie die Uniform tragen». So steht es im Artikel 96 Ziffer 3c. Das Militär wurde bereits gegen Oberst Fuchs aktiv, wie Armeesprecher Christoph Brunner im «Sonntags-Blick» sagte.

«Die Umstände werden abgeklärt », so Brunner. Sofern sich der Verdacht erhärte, werde die Armeejustiz ein Disziplinarverfahren gegen Thomas Fuchs durchführen. Das drohende Strafmass liegt bei einer Geldbusse von bis zu 1000 Franken oder maximal zehn Tagen Arrest.

Quelle: Berner Zeitung

Armee ermittelt gegen Thomas Fuchs

Die Schweizer Armee trifft Abklärungen, ob der Berner SVP Nationalratskandidat Thomas Fuchs gegen das Dienstreglement verstossen hat. Laut Sonntagsblick trug Fuchs anlässlich des Parteifests vergangene Woche die Armeeuniform. Er sei an diesem Tag noch im Militärdienst gewesen und habe ein Urlaubsgesuch gestellt, sagte der Oberst. Angehörigen der Armee ist es verboten, an politischen Versammlungen teilzunehmen, wenn sie die Uniform tragen.

Quelle: SDA

Muss der Fuchs in den Bau?

Nationalratskandidat Thomas Fuchs erschien am SVP-Parteifest in Armeeuniform. Jetzt droht ihm dafür Arrest.

Zweimal kandidierte er für den Nationalrat, zweimal schaffte er den Sprung in die grosse Kammer nicht. Jetzt versucht es Thomas Fuchs (49) erneut. Bestens gelaunt erschien der Berner SVP-Politiker vergangene Woche am Parteifest auf der St. Luzisteig GR. Mit Kollegen trällerte er den Willy-Song (auf Blick.ch).

Von Parteichef Toni Brunner (41) liess sich der CS-Banker per Handschlag offiziell zum Kandidaten küren und bekam dafür das Wahl-Manifest «Frei bleiben» in die Hand gedrückt. Einen Unterschied zu anderen SVPlern gab es aber: Der Berner Grossrat kreuzte in Armeeuniform auf. Thomas Fuchs ist Oberst (vierthöchster Offiziersdienstgrad) und bildet Armeekader im Kriegsvölkerrecht aus. Weiterlesen

Flaggenschändung

Die SVP der Stadt Bern ist empört und verägert  über die unbewilligte Demonstration „gegen Grenzen und Nationen“ der Linksaktivisten am diesjährigen Nationalfeiertag. Besonders beschämend ist das öffentliche Verbrennen der Schweizer Fahne und der fehlende Mut und Verstand der Mitbeteiligten, dieses Hass-Ritual zu unterbinden.

Das Festival in der Reitschule mit dem Namen „No Border – No nations“ hätte man ergänzen sollen mit „no brain!“

Wenn die Demonstrationsteilnehmer konsequent wären, sollten sie die Schweiz in der Folge umgehend verlassen und auf jegliche staatliche Unterstützung verzichten. In Tat und Wahrheit lässt sich aber die Reitschule und ihr Umfeld von genau diesem verhassten Staat ihr Leben und ihren Aktivismus mitfinanzieren. Verlogener geht es kaum.

Bleibt zu hoffen, dass die soziale Missbilligung solcher Handlungen wenigstens weit um sich greift.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob es nicht an der Zeit ist, dass der Gesetzgeber einen neuen Straftatbestand zum Schutz der Schweizer Fahne einführt. Immerhin ist die Schweizer Fahne das wichtigste nationale Symbol unseres Landes, womit eine Schändung/Verbrennung der Fahne eine ernste Beleidigung aller Schweizer-Bürger darstellt. Weiterlesen

Bund der Steuerzahler unterstützt Beschwerde

Biel – Bei ihrer Beschwerde gegen die Erhöhung der Bieler Parkgebühren erhält die JSVP weitere Unterstützung.

Am 1. Juni hätten in der Stadt Biel höhere Parkgebühren eingeführt werden sollen. Die Teilrevision der Parkierungsverordnung ist jedoch aufgrund einer Beschwerde der Jungen SVP noch nicht in Kraft gesetzt worden. Die Partei wehrt sich damit gegen die geplanten Tariferhöhungen. Nachdem der Regierungsstatthalter eine erste Beschwerde noch abgewiesen hat, liegt der Ball nun beim kantonalen Verwaltungsgericht.

Nach dem Automobilclub ACS hat nun auch der Bund der Steuerzahler (BDS) Unterstützung zugesagt. Für Grossrat Thomas Fuchs, Geschäftsführer des BDS, ist es skandalös, dass die Empfehlungen des eidgenössischen Preisüberwachers gar nicht berücksichtigt worden sind. Dieser empfiehlt eine deutliche Herabsetzung der Preise für die Jahresdauerparkkarte auf maximal 770 Franken.

Quelle: Bieler Tagblatt

„Herzlichen Dank für die Wahl in den Nationalrat 2015!“

„Herzlichen Dank für die Wahl in den Nationalrat 2015!“ Die Homepages der NR-Kandidaten im Aktualitäts-Check. So viel sei verraten: Die BDP ist so aktuell wie die alte Fasnacht... 😉 Posted by Junge SVP Kanton Bern on Montag, 15. Juni 2015