Dank an die grösste Generation!

    Liebe Freunde der Freiheit!

    1.9.1939: Deutschland marschiert in Polen ein. Am 2. September 2009 ordnet der Bundesrat die Allgemeine Mobilmachung an. Das kleine Land Schweiz überlebt als freier Fels in brauner Brandung. 1939 hatten wir eine Landesregierung und einen General, der willens und fähig war, die Interessen einer eigenwilligen Schweiz zu verteidigen. Wie würde die heutige Regierung handeln, wären die jungen Angehörigen der Armee auch heute noch bereit, für ihr Land zu sterben wie die 1939 eingerückten 430 000 Mann oder würde man Land und Leute kampflos dem Gegner überlassen? Wir wollen hoffen und vertrauen, denn Hoffnung und Vertrauen bringen uns weiter, wir wollen aber auch unseren eigenen kleinen Beitrag leisten!

    Vieles ist anders geworden, aber manches gleich geblieben. Wo sind die Sprengobjekte? Wo ist die Disziplin? Der ewige Friede ist ferner denn je. Die Welt ist unsicherer geworden, Terrorismus und Selbstmordattentäter können die Schweiz innert Minuten zum Schauplatz eines asymmetrischen Weltkrieges machen. 1939 verfügte man nur über 86 teilweise veraltete Jagdflugzeuge, es gab Mängel bei den Spezialwaffen und es fehlte an Kanonen und Munition. Heute sparen wir wieder bei der Ausrüstung und diskutieren über die Notwendigkeit eines Luftschirmes mit modernen Kampfjets. Der Notvorrat würde kaum bis Ende Woche reichen, man kann ja 24 Stunden bei Tankstellenshops einkaufen. Unsere Eltern und Grosseltern habe erlebt, was es heisst, vor leeren Regalen zu stehen, was es heisst Hunger zu haben, sich einschränken zu müssen, zu teilen.

    Die Aktivdienstgeneration hat diese Opfer nicht erbracht, damit unser Land heute möglichst unauffällig im internationalen Gewässer mitschwimmen kann und jede eigenwillige Position und Idee vermeidet. Die Männer standen an der Grenze und die Frauen und Kinder mussten die Felder selber bearbeiten und die Ernte einbringen. Die Pferde waren requiriert, Felder wurden mit Ochsen und Kühen bearbeitet. Schätzen wir heute diese ungeheuren Opfer unserer Vorfahren? Haben wir uns je angemessen dafür bedankt? Den Drang nach Unabhängigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung haben wir noch im Blut. Freiheit und Unabhängigkeit gibt es auch in Zukunft nicht zum Nulltarif. Die kleine Schweiz hat in einer globalen Welt nur ihren Platz wenn wir willens sind, für den Erhalt der Nation Schweiz zu kämpfen, die Volksrechte zu verteidigen und den überbordenden Staat zurückzubinden. Dann endet der Weg der Schweiz weder in der EU noch in einer anderenSackgasse.

    Über 700 Jahre Schweizer Geschichte dürfen nicht für die Katz gewesen sein. PRO LIBERTATE sagt DANKE und blickt mit Zuversicht in die Zukunft und nimmt Verantwortung wahr, um unser Land als freien Fels an die kommende Generation weiterzugeben.

    www.prolibertate.ch

    (Pro Libertate, 25.06.09)

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