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Uni Bern: Keine Zwangsmitgliedschaft für SUB mehr Der bernische Grosse Rat hat den Regierungsrat mit der entsprechenden Anpassung im Universitätsgesetz beauftragt. Diese Forderung in der Motion von Thomas Fuchs (SVP/Bern) kam am Donnerstag im Grossen Rat mit nur einer Stimme Differenz durch. Nach einer angeregten Debatte votierten schliesslich 64 Grossräte mit Ja, 63 mit Nein. Sympathien für die Linke Mit seiner Motion forderte Fuchs, dass künftig keine Zwangsmitgliedschaft für die SUB besteht. Wer der Vereinigung beitreten wolle, solle das mittels schriftlicher Anmeldung tun. Heute ist es umgekehert: Wer der SUB nicht beitreten möchte, muss das mit einem Kreuzchen bei der Immatrikulation kund tun. Zu einem späteren Zeitpunkt muss die Abmeldung schriftlich erfolgen. Pulver relativiert Diesen Standpunkt vertraten auch die Redner namentlich aus dem rot-grünen Lager. Das Beispiel der Universität Zürich habe gezeigt, dass die meisten Angebote der Studierenden-Vereinigung verloren gingen, wenn die automatische Mitgliedschaft aufgegeben werde, hiess es etwa. Die bürgerliche Seite machte hingegen keinen Hehl daraus, dass sie Sympathie für die Forderung Fuchs' hatte. Das äusserst knappe Resultat wurde mit einem erstaunten Raunen im Saal quittiert. Grossrat Fuchs, der während der Debatte wegen des Militärs abwesend gewesen war, tauchte kurz vor Ende der Session im Ausgangs-Tenue der Armee auf - mit einer Flasche Champagner unter dem Arm. .(sda, Berner Zeitung, 27. Oktober 2009) |