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Motion Fuchs erfolgreich: Politischer Todesstoss für Berner StudentInnenschaft Die Zeiten an der Universität Bern sind turbulent. Nach der Besetzung der Aula im Hauptgebäude im Zuge der Bolognaproteste, ist nun die Vereinigung der Studierenden (SUB) zum Mittelpunkt der Diskussionen geworden. Nach einem politischen Entscheid, ist ihr weiteres Bestehen in Frage gestellt. Die StudentInnenschaft der Universität Bern (SUB) ist bestürzt. Nach einem Beschluss des Berner Grossen Rates vom 26. November ist die Weiterführung der Körperschaft in der jetzigen Form unmöglich. Die Vereinigung würde zwar weiterhin bestehen, aber in einer eingeschränkten Form und ohne demokratische Legitimation. Auch die Dienstleistungen, welche die SUB für ihre Mitglieder anbietet, sind in Gefahr. Wenn der politische Entscheid durchgesetzt wird, würden unter anderem Beratungen in Rechtsfragen sowie bei Wohn- und Jobproblemen für Studis wegfallen. Was ist passiert? Neben der SUB versuchten auch die Universitätsleitung, die Erziehungsdirektion sowie andere Studierendenverbände die Inhalte der Motion klarzustellen und sprachen sich für deren Ablehnung aus. Trotzdem wurde die Motion vergangenen Donnerstag vom Grossen Rat mit 64 zu 63 Stimmen angenommen. Vorwurf der Irreführung und Falschaussage Bezüglich der Bezeichnung «Linkspartei» im Motionstitel wehrt sich die SUB vehement und betont: «Die SUB ist als öffentlich-rechtliche Körperschaft im Universitätsgesetz verankert. Sie besteht aus dem von den Studierenden gewählten StudentInnenrat, dem Vorstand und den MitarbeiterInnen.» Dass sich der StudentInnenrat vor allem aus eher links stehenden Gruppierungen und bürgerlichen Lagern der politischen Mitte zusammensetzt, sei darauf zurückzuführen, dass von den rechten Lagern bis dato keine Kandidierenden aufgestellt wurden. Nicht nur Politik gespalten Wie die Studierenden über den Entscheid wirklich denken, wird sich wohl in den nächsten Wochen und spätestens bei der Umsetzung der Motion zeigen.
.(Tamara Deluigi, Students.ch, 2. Dezember 2009) |