Die Schweiz im Visier – mehr denn je!

Liebe Freunde der Freiheit

Das Massaker von Paris und die Attentate von Wien führten Europa schlagartig vor Augen, wie rasch die Freiheit in Gefahr sein kann. Die immer wieder vorkommenden hinterhältigen Anschläge galten letztendlich uns allen – nicht nur den Karikaturisten oder Warnern des Islamismus.

Um Angriffe und Angriffspläne gegen die Schweiz sowie Verteidigung und Verteidigungspläne der Schweiz seit 1792 geht es auch den Autoren Matthias Kuster, Jürg Stüssi-Lauterburg, Hans Luginbühl und Wilfred Grab. In eindrücklicher und illustrativer Art und Weise beschrieben sie dies im Buch «Operationsziel Schweiz» (bestellbar unter www.prolibertate.ch oder unter 079 302 10 09). Den Wert des Buches verdeutlicht das Vorwort von Bundesrat Ueli Maurer. Die Schweiz als erfolgreiche Wirtschaftsnation ist und bleibt auch in Zukunft im Visier und das Buch sollte eigentlich zum offiziellen Schulmittel erklärt werden.

Fakt ist: Der ewige Friede ist ferner denn je. Die Welt ist unsicherer geworden, Terrorismus und Selbstmordattentäter können auch die Schweiz innert Minuten zum Schauplatz eines asymmetrischen Weltkrieges machen. 1939 verfügt man nur über 86 teilweise veraltete Jagdflugzeuge, es gab Mängel bei den Spezialwaffen und es fehlte an Kanonen und Munition. Heute sparen wir wieder bei der Ausrüstung, reduzieren laufend die Truppenbestände und diskutieren über die Notwendigkeit eines Luftschirmes mit modernen Kampfjets. Ja, die Flugzeugbeschaffung wurde gar nur hauchdünn genehmigt. Der Notvorrat in den meisten Haushaltungen würde kaum bis Ende Woche reichen, man kann ja schliesslich rund um die Uhr an Tankstellenshops einkaufen. Die Naivität gewissen Politiker, Medienschaffender und Verantwortungsträger ist grenzenlos. Unsere Eltern und Grosseltern haben erlebt, was es heisst, vor leeren Regalen zu stehen und wussten was es heisst, Hunger zu haben und sich einschränken zu müssen. Haben wir uns je angemessen bei der Aktivdienstgeneration für deren Leistungen und Entbehrungen bedankt? Es wäre höchste Zeit dies zu tun!

Auch aus der unseligen Corona-Pandemie gäbe es viel zu lernen. Pflichtlager sind wichtiger denn je. Im Ernstfall schaut jedes Land zuerst für die eigenen Interessen. Es ist daher bedenklich, dass die Landesregierung es verpasst hat, mit der Lonza im Wallis eine eigene Produktionsstrasse für die Impfstoffherstellung zu vereinbaren. Einmal mehr sind wir auf den Goodwill Dritter angewiesen.

Den Drang nach Unabhängigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung haben wir noch im Blut. Freiheit und Unabhängigkeit gibt es aber nicht zum Nulltarif. Die kleine Schweiz hat in der globalen Welt durchaus ihren Platz, aber nur dann, wenn wir willens sind, für den Erhalt der Nation Schweiz zu kämpfen, die Volksrechte zu verteidigen und den langsam überbordenden Staat wieder zurückzubinden.

Ich blicke trotz allem mit Zuversicht in die Zukunft. Denn einmal mehr werden es die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes sein, die mithelfen, dass der Weg der Schweiz weder in der EU noch in einer anderen Sackgasse enden wird und die Schweiz möglichst nie mehr zum Operationsziel wird. Wie sagte schon Jeremias Gotthelf (1797 – 1854): «Es ist mit der Liebe wie mit den Pflanzen: Wer Liebe ernten will, muss Liebe säen». Mit der Freiheit ist es nicht anders!

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