«Es braucht neue Köpfe und Ideen!»

Thomas Fuchs kandidiert am 29. November 2020 für den Gemeinderat Bern. Die heutigen politischen Verhältnisse im Berner Gemeinderat sind ihm zu einseitig. Zudem macht er sich Sorgen, wenn nur Linke und Grüne das Zepter in der Hand haben. Er hofft auf einen Rutsch nach rechts und hat einen grossen Strauss an Optimierung bereit.

Sie sind über 20 Jahre in der Politik tätig (National-, Gross- und Stadtrat) Ebenso sind Sie Präsident der SVP Stadt Bern und der SVP Bümpliz. Welche prägenden Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?
Thomas Fuchs: Politik braucht Ausdauer und einen breiten Rücken. Ich habe in all den Jahren immer wieder Bürgerinnen und Bürger mit guten Ideen kennenlernen dürfen. Volksnah zu sein und mit Jung und Alt jeglicher Herkunft zu diskutieren ist für mich Pflicht und nicht Last. Mir macht Politik Freude und ich bin bereit, dafür viel Zeit einzusetzen. Wer sich engagiert, wird auch kritisiert. Damit muss man leben können und es ist auch nicht verboten, mal eine Meinung zu ändern. Ich wünschte mir vor allem mehr junge Menschen, die sich politisch engagieren und sich in Dossiers einarbeiten, statt an Demos teilzunehmen und Fahnen zu schwenken.

Was hat Sie bewogen für den Berner Gemeinderat zu kandidieren?
Die heutigen politischen Verhältnisse im Berner Gemeinderat sind zu einseitig, und diese Folgen spüren alle: Immer mehr Dogmen bestimmen die Handlungsweise – aus der progressiven Linke wurde innert wenigen Jahren ein Hort intoleranter und extremistischer Weltanschauungen. Ich will, dass man über den Tellerrand hinausschaut, damit Bern wieder als moderne und innovative Stadt wahrgenommen wird. Es macht mir Sorgen, wenn die Zukunft der Stadt Bern nur von Linken und Grünen bestimmt wird. Bürgerliche Anliegen finden seit Jahren keine Berücksichtigung. Es ist für eine Bundesstadt inakzeptabel, dass weder FDP noch SVP eine Vertretung im Gemeinderat haben und bewusst ausgegrenzt werden. Das passt nicht zu Bern und auch nicht zur Schweiz. Demokratie heisst für mich Freiheit und politische Vielfalt. Bern muss die Bewohnerinnen und Bewohner begeistern und nicht verwalten!

Die grossen Schweizer Städte werden mehrheitlich von linker Seite regiert. Wie haben die Bürgerlichen eine Chance in Bern wieder das Zepter in die Hand zu kriegen?
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger können mit ihrem Stimmzettel entscheiden und die Liste «Bürgerliches Bündnis» einlegen. Wer mir speziell vertraut, kann natürlich auch meinen Namen 2 x auf jede Liste schreiben. Wer nicht wählt, der lässt die anderen entscheiden und muss diese Entscheid dann auch mittragen und mitfinanzieren. Wer beim Ausfüllen Unterstützung oder Rat braucht darf sich auch ungeniert direkt bei mir melden (Tel. 031 981 34 40).

Wie kann die Stadt Bern von seiner sogenannten Retropolitik wegkommen?
«Sie ist die Schönste, die wir je gesehen haben.» Diese Worte verfasste der Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe in einem Brief an seine damalige Freundin, als er sich im Jahre 1779 in Bern aufhielt und von der Stadt an der Aare schwärmte. Man darf sich jedoch zu Recht fragen, ob Goethe heute wohl noch die gleichen Worte finden würde. Bern ist zweifellos die schönste Stadt auf der ganzen Welt und seit Geburt der Ort, wo ich mich «daheim» fühle. Dennoch hat sich Bern in den vergangenen Jahren stark negativ verändert: Die rot-grüne All- und Übermacht hinterlässt nicht nur in der Verkehrspolitik ihre Spuren. Anstatt, dass sich die Ausgaben nach den Einnahmen zu richten haben, wie in jedem privaten Haushalt, richten sich in Bern die Einnahmen nach den Ausgaben. Die Stadtfinanzen drohen aus dem Ruder zu laufen und niemand merkt es bzw. alle schauen zu. Für mich ist daher klar: es braucht neue Köpfe im Gemeinderat, es braucht neue Ideen und vor allem braucht es auch kritische Mitwirkende, damit alle Seiten eines Entscheides abgewogen und mitberücksichtigt werden können.

Ihr Motto: «Bern muss die Bewohnerinnen und Bewohner begeistern und nicht verwalten.» Was ist der Weg dazu?
Wer in Bern lebt soll Bern mögen und lieben und mitreden. Ich wünsche mir mehr Kundenorientierung bei der städtischen Verwaltung durch weniger Vorschriften, effizientere Abläufe und kundenfreundlichere Öffnungszeiten. Die Verwaltung ist für die Bürger da und nicht umgekehrt. Es gilt, die Stärken der Digitalisierung zu nutzen und E-Gouvernement auszubauen, namentlich bei Bewilligungsverfahren. Zahlungen mit Kryptowährungen oder Apps zu zulassen. Auch in der Bundesstadt soll man mit Bitcoin zahlen können. Berner sind weder langsam noch verstaubt. Innovation ist nicht nur im Kanton Zug ein Thema. Zudem ist die Freiwilligenarbeit und Nachbarschaftshilfe zu stärken. Die Stadt Bern soll zusammen mit gemeinnützigen Organisationen eine Plattform schaffen, wo Menschen anderen Menschen iIhre Unterstützung anbieten können (diese können unterschiedlichste Formen aufweisen, z.B. im Haushalt helfen, Einkäufe besorgen, etc.). Besonders ältere Menschen leiden oft unter zunehmender Einsamkeit. Andererseits könnten Sozialhilfeempfänger, aber auch Menschen mit einer physischen oder geistigen Einschränkung sinnvolle Beiträge an die Allgemeinheit leisten und sich nicht unnütz vorkommen. Ein aktives Vereinsleben bringt Menschen aus allen Schichten und Altersklassen zusammen. Es gibt noch viel zu tun in Bern.

Interview: Corinne Remund


Das wären seine Hauptanliegen  als Berner Gemeinderat:

Sicherheit und Sauberkeit: Keine Duldung von Gewalt gegen Blaulichtorganisationen (Polizei, Sanität und Feuerwehr). Nulltoleranz durchsetzen! Videoüberwachung an Hot-Spots. Keine Sonderrechte für die Reitschule. Sprayereien rigoros und sofort entfernen.

Bau und Stadtentwicklung: Behindertengerechtes Bauen für ältere Menschen und Menschen mit einer Beeinträchtigung vorantreiben. Dächer begrünen, Solaranlagen ausbauen. Raum bei bestehenden Liegenschaften besser nutzen. Erhöhung der Artenvielfalt in der Stadt Bern (z.B. in Zusammenarbeit mit dem Tierpark Bern eine kleine Schafherde einer Pro Specie Rara Rasse zulegen und diese als mobile Rasenmäher auf städtischen Wiesen einsetzen).

Verkehr: Schikanen im Strassenverkehr und Unfallgefahren reduzieren. Öffentlichen Verkehr attraktiveren mittels vergünstigten Bernmobil-Abos für Bernerinnen und Berner mit Hauptwohnsitz Stadt Bern und für Fahrten an Randzeiten. «Grüne Wellen» verflüssigen den Verkehr, verhindern unnötige Staus und sind ein effektiver Beitrag für die Umwelt (= weniger Abgase). Innerstädtischen Verkehr vermindern durch die Schaffung von günstigen Park and Ride Möglichkeiten am Stadtrand oder durch den Bau neuer unterirdischer Parkhäuser. Neue Parkplätze für Reisecars in der Innenstadt und die Kirchenfeldbrücke für Reisecars öffnen und damit lange, unökologische und unnötige Umleitungsfahrten verhindern. Neue Verkehrsformen wie Metro oder Seilbahn prüfen.

Finanzen und Wirtschaft: Einmal allen Steuerzahlenden Merci sagen und den Topzahlern danken, dass sie in Bern bleiben – trotz vielfältiger Alternativen. Gezielte städtische Wirtschaftsförderung mit dem Ziel der Ansiedelung von KMU-Firmen und der Schaffung von Arbeitsplätzen. Wünschenswertes vom Notwendigen trennen: Die Stadt muss sich auf ihre Kernaufgaben beschränken und das Gewerbe nicht konkurrenzieren. Steuererleichterungen für Firmen mit neuen Jobangeboten für über 50-Jährige und dem Angebot von Kitas für Mitarbeitende. Der kantonale Lotteriefonds ist vermehrt für städtische Anliegen anzugehen, wie es Zürich oder Luzern seit Jahren machen. Einführung einer städtischen Schuldenbremse mit dem langfristigen Ziel, Schulden abzubauen.

Soziales und Integration: Städtisches Anreizsystem für Sozialhilfeempfänger, die sich bemühen, im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Restriktionen für Faulpelze und renitente Sozialschmarotzer. Restriktive Handhabe bei Einbürgerungen. Der Schweizer Pass ist der Schlusspunkt – und nicht der Anfang – einer erfolgreichen Integration! Klare Ablehnung des Ausländerstimmrechts, da die Mitwirkung heute via Ausländermotion, Ausländerkommission problemlos möglich ist. Vergünstige Wohnungen nur noch an wirklich Bedürftige vergeben. Stimmen und Wählen muss kostenlos werden, Portokosten trägt inskünftig die Stadt Bern.

ZUR PERSON

Breites berufliches Rüstzeug mit Leadership

  • Direktionsmitglied einer Schweizer Bank
  • seit 30 Jahren in der Finanzbranche tätig, darunter Weiterbildungen in den USA
  • dipl. Immobilienverwalter mit eidg. Fachausweis
  • höheres Studium als dipl. Betriebswirtschafter HF
  • gute Fremdsprachenkenntnisse in Französisch und Englisch
  • Oberst der Schweizer Armee im Bereich der Kurse zum Kriegsvölkerrecht
  • Herausgeber und Chefredakteur der Zeitungen DIE IDEE und BernAktuell

Gut vernetzt und jahrelange Erfahrung in der Politik

  • Über 20 Jahre parlamentarische Tätigkeit im National-, Gross- und Stadtrat
  • Präsident der SVP Stadt Bern und der SVP Bümpliz
  • Geschäftsführer des Bundes der Steuerzahler BDS
  • Präsident seit über 25 Jahren in diversen sozialen und ehrenamtlichen Institutionen (Samariterfahrdienst, Verband der Krankenmobilienmagazine)
  • Präsident der Philanthropischen Gesellschaft UNION Bern
  • Präsident der Schweizerischen Vereinigung Pro Libertate (gegr. 1956)
  • Präsident des Parteiunabhängigen Informationskomitees PIKOM (in Aarau)
  • Erfolgreicher Initiant zur Senkung der Gemeinderatslöhne («200‘000 Franken sind genug!»)

Soziales Engagement durch Eigeninitiativen

  • Initiant des Samariterpreises zur Auszeichnung von Vereinen, Projekten und Privatpersonen, welche Nächstenliebe vorleben und die ehrenamtliche Arbeit stärken.
  • Gründer des Samariterfahrdienstes Bern-Biel-Thun, bei dem vier Mietbusse bis 14 Plätze, eine Ambulanz sowie ein Nothilfeanhänger zu kostengünstigen Tagespauschalen gemietet werden können. Das Angebot wird unter anderem auch von zahlreichen Kunstschaffenden und Musikbands genutzt, die dadurch ihr Equipment einfach und preiswert transportieren können.
  • Urheber der Einführung von Babyklappen im Kanton Bern.
  • Mitinitiant der eidgenössischen Volksinitiative «für die lebenslange Verwahrung für nicht therapierbare, extrem gefährliche Sexual- und Gewaltstraftäte».
  • Verleihung des Prix UNION für innovative Geschäftsprojekte.

«Von der physischen Sicherheit profitiert die gesamte Wirtschaft unseres Landes»

Die Stimmberechtigten entscheiden an 27. September 2020 über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. Die Vereinigung Pro Libertate setzt sich vehement dafür ein. Ihr Präsident Thomas Fuchs – altNationalrat und aktuell Berner Gemeinderatskandidat – appelliert an den gesunden Menschenverstand der Schweizer Bevölkerung. Denn Schutz und Sicherheit für die Menschen und ihre Freiheit sind die Grundpfeiler für die Stabilität der Schweiz. Zudem ist der Ersatz der Flugzeuge von grosser wirtschaftlicher Bedeutung und sichert viele Aufträge und Arbeitsplätze.

Pro Libertate setzt sich für ein Ja zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ein. Was sind Ihre Hauptargumente dafür?

Thomas Fuchs: Schutz und Sicherheit für die Menschen und ihre Freiheit sind die Grundpfeiler für die Stabilität der Schweiz. Sie bilden die Basis für eine gesunde gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Nur wenn wir unsere Flotte rechtzeitig ersetzen, können wir die Sicherheit in unserem Land und den Schutz der Bevölkerung weiterhin gewährleisten. Alle Institutionen, die dazu beitragen, sind wichtig, wie zum Beispiel: Polizei, Grenzwachtkorps, Feuerwehr, Ambulanz, Zivilschutz, Cybereinheiten und auch die Armee als Sicherheitsreserve. Die Luftwaffe der Armee schützt den Luftraum auch zugunsten der zivilen Behörden. Es geht um den Ersatz der Tiger aus dem Jahre 1978 und der F/A18 aus dem  Jahre 1996. Moderne Kampfflugzeuge sehen heute anders aus. Der Entscheid von heute betrifft den Schweizer Luftraum im Jahre 2030. Der Schutz des eigenen Luftraums und die Landesverteidigung können nicht delegiert werden.

Sie argumentieren, als neutrales Land muss sich die Schweiz selbst schützen können. Wieso ist das wichtig, die Schweiz ist ja von befreundeten Staaten umgeben?

In der Corona-Krise haben wir alle miterlebt, wie freundlich unsere Nachbarstaaten mit uns umgehen. Schutzmasken und medizinische Güter wurden an der Grenze blockiert und jedes Land schaute nur für sich. Wenn wir im Ernstfall zudem auf die Luftwaffen der Nachbar basieren wollen, dann werden wir diese auch mitfinanzieren müssen und hätten selber nichts zu sagen. Von der Schweiz als sicheres Land wird erwartet, dass wir uns selber und eigenständig schützen können.

Für Pro Libertate ist ein Nein zu neuen Kampfflugzeugen automatisch auch ein Nein zur Armee und der Sicherung der Schweiz. Wieso sind diese Kampfflugzeuge so existenziell für die Schweizer Armee?

Wenn der Luftraum nicht gesichert werden kann, dann sind auch die Bodentruppen und die Infrastruktur nicht mehr geschützt. Die meisten Gegner der Flugzeugbeschaffer sind letztendlich die Armeeabschaffer der ersten Stunde. Man will die Armee weiter schwächen um sie dann eines Tages ganz abzuschaffen. Die bekannte Salamitaktik läuft seit Jahren so.

Viele, vor allem junge Menschen in der Schweiz, scheint nicht mehr klar zu sein, weshalb unser Land eigentlich eine Armee braucht. Was würden Sie ihnen antworten?

Der Spruch «jedes Land hat eine Armee, die eigene oder eine fremde» macht auch heute Sinn. Die Welt ist leider nicht friedlicher geworden. Wenige Flugstunden entfernt sind Kriege im Gang. Im Ernstfall wird es zu spät sein, eine Armee aufzubauen. Wir müssen uns für den schlechtesten Fall vorbereiten. Es ist wie mit der Feuerwehr – man muss bereit sein und wenn man sie nicht braucht umso besser. Die vielfältigen Aufgaben der Armee kann keine andere Organisation übernehmen, die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee schon gar nicht.

Schon beim Gripen hiess es, ohne den Flieger sei die Luftverteidigung nicht mehr zu gewährleisten. Es ging doch. Jetzt tönt es wieder gleich. Warum sollen wir das glauben?

Es ging, weil wir mit den alten Flugzeugen den Dienst erledigt haben und jetzt die Kapazitätsgrenzen erreichen. Das Nein zum Gripen war eine Diskussion um den Flugzeugtypen und ging daher am Schluss verloren. Dieses Mal geht es um die Grundsatzfrage, ob wir unseren Lauftraum selber schützen wollen oder nicht.

Die Schweiz wurde Corona bedingt finanziell arg durchgeschüttelt. Kann sie sich die sechs Milliarden teuren Kampfjets überhaupt leisten oder ist das nicht eine Verschleuderung von «Steuermilliarden»?

Im Gegenteil, die Beschaffung führt zu Milliardenaufträgen für die Schweizer Industrie und Sicherheit gibt es nun einmal nicht zum Nulltarif. Der Kauf ist eine Investition über viele Jahre hinaus. Der Bund verwendet zur Finanzierung ausschliesslich das ordentliche Armeebudget. Es wird kein Geld an anderen Orten des Bundeshaushalts fehlen. Wird die Vorlage abgelehnt, verbleibt das Geld im Armeebudget.

Die SP schlägt vor, einen günstigeren Jet für den Luftpolizeidienst zu beschaffen und die aufgefrischten F/a-18 für den Einsatz in Notfall bereit zu haben. Wieso überzeugt diese Idee Pro Libertate nicht?

Die SP will die Armee abschaffen und will nun mit taktischen Vorschlägen ein NEIN herbeiführen. Wir alle fliegen nicht gerne mit alten Flugzeugen in die Ferien, auch wenn diese unterhalten werden. Die Technik ist weit fortgeschritten und es ist nun an der Zeit, neue Flugzeuge zu beschaffen, statt alte teuer zu sanieren. Pro Jahr bestehen rund 40 Fälle, bei welchen ein Luftfahrzeug entweder die Lufthoheit verletzt, die Luftverkehrsregeln missachtet oder sich in einem Notfall befindet und damit einen Einsatz von Kampfflugzeugen bedarf.

Der Ersatz von Flugzeugen ist gemäss Pro Libertate auch von grosser wirtschaftlicher Bedeutung. Erklären Sie das!

Der Ersatz der Flugzeuge ist wirtschaftlich von grosser Bedeutung, um den Luftraum über Produktionsanlagen, Forschungslabors, Logistikterminals und Bildungseinrichtungen schützen zu können. Unternehmen vertrauen auf die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze und investieren in den Standort Schweiz. Dadurch werden Arbeitsplätze geschaffen und der Wohlstand in der Schweiz wird garantiert. Von der physischen Sicherheit profitiert die gesamte Wirtschaft unseres Landes. Die Sicherheit in der Schweiz ist deshalb ein wesentlicher Standortfaktor. Ausländische Firmen, welche Aufträge erhalten, werden diese in der Schweiz kompensieren müssen. An erster Stelle steht die Maschinenindustrie, an zweiter die Metallindustrie und an dritter die elektronische und elektrotechnische Industrie.

Sagt das Volk – wie schon beim Gripen 2014 – Nein zu den Kampfflugzeugen. Was bedeutet das für die Schweiz?

Es wäre bedauerlich, für die Schweiz, für den Wirtschaftsstandort und letztendlich wäre es ein schwerer Schlag gegen die Sicherheit in unserem Land. Es liegt kein Plan B vor. Nur mit einem JA am 27.9.2020 wird der Schweizer Lauftraum ab 2030 noch sicher sein.

Welche Chance geben Sie dieser Vorlage, dass sie in Ihrem Sinn angenommen wird?

Die Stimmberechtigten haben in der Schweiz oft gesunden Menschenverstand bewiesen und ich bin überzeugt, dass auch dieses Mal eine Mehrheit JA zur Beschaffung neuer Kampflugzeuge sagen wird. Es ist ein Projekt für die nächsten 20 Jahre und sichert unserem Land zudem viele Aufträge und Arbeitsplätze.

Interview: Corinne Remund, Aargauer Woche

Armut ist kein Mumpitz!

Mit Mumpitz war ab dem 17. Jahrhundert eine Schreckgestalt oder auch eine Vogelscheuche gemeint. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erscheint dann der Begriff auf der Berliner Börse für «erschreckende Gerüchte» und heute steht er umgangssprachlich für «Unsinn».

Viel Unsinn lesen und sehen wir Tag für Tag in den Medien. Kleinste Vorfälle werden aufgepuscht, private Sachen werden in die Öffentlichkeit gezerrt und Leute hemmungslos blossgestellt. Mit reisserischen Schlagzeilen versucht man neue Leserinnen und Leser zu gewinnen. Aber will die Leserschaft wirklich immer nur Negatives hören und lesen? Hat es in der heutigen Zeit wirklich keinen Platz mehr um positive Geschichten und Erfahrungen zu vermitteln oder die Menschen auch einmal dazu zu ermuntern, selber über das Leben nachzudenken?

Der Nationalfeiertag, der Geburtstag unserer Schweiz ist so ein Anlass. Leider fielen wegen Corona die meisten 1. August-Brunchs, die Höhenfeuer und Festanlässe sowie auch die Festreden aus, trotz sommerlicher Hitze fielen sie also sozusagen ins Wasser. Gelegenheit also, sich mal einem Thema zu widmen, von dem die meisten hoffen nie davon betroffen zu sein. Die Armut.

Leben am Rande der Existenz – das kennen wir meist nur aus dem Fernsehen und vom Internet. Leben mit weniger als einem Franken pro Tag, ohne Weihnachtsgeschenke und Leben ohne Wasser ist für uns unvorstellbar, für Millionen aber leider eine Tatsache. Eine Lebenserwartung von weniger als 55 Jahren und ein Kalorienverbrauch von weniger als 2’200 Kalorien pro Tag gelten als Armut.

Und in der reichen Schweiz? Jobverlust, Krankheit, Mobbing und auch Armut können jeden treffen, auch Dich! Die Zuwanderung von jährlich fast 70’000 Menschen bringt nicht nur neue Kunden und Mitbewohner, sie bringt auch neue Probleme und einen Kampf um Arbeitsplätze.

Was wir in diesem Land erleben ist aber eine andere Armut, eine auf hohem Niveau. Bei uns muss niemand für sogenannte Hungerlöhne arbeiten und die sozialen Netze sind weitreichend und umfassend ausgespannt. Wir wissen es: Nicht dem, der am lautesten jammert, geht es am schlechtesten!

Fahren Sie einmal in unsere wunderschönen Berge. Alphütten ohne Strom und ohne fliessendes Wasser. Hier wohnen Menschen, arbeitsam, bescheiden und empfangen Wanderer trotzdem herzlich und geben von dem Wenigen das sie haben, noch etwas ab. Gastfreundschaft pur.

Oder die 90jährige Frau in einer alten Stadtwohnung mit Kohlenheizung und ohne Warmwasser. Die ihr zustehende Ergänzungsleistung bezieht sie nicht. Sie kauft 5 Minuten vor Ladenschluss verbilligt ein, lacht und ist glücklich, Jedes Jahr spendet sie etwas der SVP und den Samaritern, denn die tun etwas für ihre Schweiz und ihr Land, obwohl sie selber zuwenig hat. Von dem wenigen Geld das sie hat, gibt sie gerne etwas ab. Mönche und Nonnen verzichten bewusst auf jeglichen Besitz und sind ziemlich sicher glücklicher als viele Bankmanager mit Millionensalären.

Wer Arme ausgrenzt macht einen Fehler. Nicht vergessen: es gibt zumindest eine Gerechtigkeit auf dieser Welt: Botox hin oder her – wir gehen nackt, wie wir zur Welt gekommen sind. Das letzte Hemd wird garantiert keine Taschen haben und gerade daher sollten wir vermehrt darüber nachdenken, wem wir zu Lebzeiten eine Freude machen können und wollen. Blumen in der Wohnung wirken besser als auf dem Grab. Also, mehr lächeln, dem einsamen alten Mann in der Stadt mal ein Getränk zahlen, wieder mal etwas Zeit für Freunde und Verwandte aufwenden oder einfach mal jemandem aus purer Freude einen 5liber zustecken und sich freuen, dass wir (noch) nicht zu den Armen gehören.

Thomas Fuchs

ZUR PERSON

Thomas Fuchs kandidiert für das Bürgerliche Bündnis (FDP, SVP) am 29.11.2020 für den Stadtberner Gemeinderat. Der ehemalige Nationalrat und Grossrat ist Präsident der SVP Stadt Bern und Präsident der Berner Samariter, Geschäftsführer des Bundes der Steuerzahler und im Militär Oberst. Er ist in Bern geboren und aufgewachsen und Herausgeber der Zeitungen DIE IDEE und Bern-Aktuell.

Stoppt das rot-grüne Wohlfühl-Biotop Bern und ein Lob auf Gilberte de Courgenay – Heldin des Tages

Jahrelang hat man sich alles und jedes geleistet und frisch und munter immer mehr Personal angestellt. Nun kommt der Tag der Abrechnung und der Stadt Bern drohen wegen ausfallenden Steuereinnahmen jährliche Defizite bis zu 50 Millionen Franken. Wer glaubt, dass man nun mit sparen beginnt, der irrt. Die rot-grüne Mehrheit denkt nicht daran, und will weiterhin ihre linken Ideologien durchsetzen. Man setzt auf Hüttendorfzonen, Zonen für alternatives Bauen, auf eine Ausdehnung des Schandfleckes Reitschule und auf den Bau von Sozialwohnungen. Neustes Beispiel purer Steuergeldverschwendung ist die Einführung von weiblichen Signalfiguren bei Fussgängerstreifen (oder muss man Fussgängerinnenstreifen sagen?). Anstelle des bisherigen Ampelmännchens sollen nun zum Beispiel zwei Lesben oder eine schwangere Frau aufleuchten. Als ob diese bis anhin den Fussgängerstreifen gemieden hätten? Die Kosten von  gegen 100‘000 Franken werden locker durchgewunken.

Dabei ginge es auch anders. Bern braucht dringend die Einführung einer Schuldenbremse, eine Vereinfachung der Gebührentarife, den Abbau unnötiger Vorschriften, die finanzielle Entlastung von Mittelstand und Gewerbe, den Verzicht auf Luxus- und Prestigebauten wie eine Velobrücke über die Aare. Hingegen muss man Projekte angehen wie die Überdachung von Autobahnen und Bahngeleisen. Kapitalkräftige Investoren wären zu finden. Wichtig ist auch eine Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer (Fussgänger, Velos, Autos und öffentlicher Verkehr) – der heutige Zustand und die fehlende Rücksichtnahme sind unerträglich geworden. Die Wahlen vom kommenden November bieten Gelegenheit für eine Korrektur der rot-grünen Machtpolitik.

Doch nun zu etwas Erfreulicherem: Am 29. März 1995 benannte der Stadtberner Gemeinderat den Hauptplatz der Brünnen-Überbauung nach der im Ersten Weltkrieg schweizweit berühmten Tochter des Wirts in Courgenay, die eigentlich Gilberte Montavon hiess ( *20. März 1896; † 2. Mai 1957 ). Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war sie 18 Jahre alt und arbeitete während des Krieges im elterlichen Hôtel de la Gare in Courgenay. Das nahe der französischen Grenze gelegene Dorf in der Ajoie wurde zum Truppenstützpunkt; Gilberte bewirtete Tausende von Soldaten und Offizieren liebevoll und wurde von diesen schwärmerisch verehrt. Der im Dienst der Geistigen Landesverteidigung im Zweiten Weltkrieg gedrehte Film «Gilberte de Courgenay» von 1941 zeigt die Titelheldin (gespielt durch Anne-Marie Blanc) als liebenswerte, fürsorgliche Tochter eines Gastwirts, die sich im Ersten Weltkrieg rührend um die Soldaten kümmert und sie notfalls auf ihre patriotischen Pflichten aufmerksam macht. Die heutige rot-grüne Mehrheit würde diese Namensnennung kaum mehr zulassen. Umso mehr freue ich mich noch heute darüber.

«Soldaten sind Mörder» äzte 1931 der linke Schriftsteller Kurt Tucholsky. Doch einmal mehr wird er und mit ihm hierzulande die Armeeabschafferlobby Lügen gestraft: Der Assistenzdienst der Armee an der Coronafront ist angelaufen. Zwischenzeitlich waren 5‘600 Soldatinnen und Soldaten einsatzbereit. Rund 1‘000 Spital- und Sanitätssoldaten sind zur Unterstützung der Spitäler eingerückt. 550 weitere Armeeangehörige helfen beim Botschaftsschutz und der Grenzwacht. Dabei sind die Armeeangehörigen auch selbst dem Coronavirus ausgesetzt. Mindestens 128 Soldatinnen und Soldaten wurden leider im Dienst bisher infiziert.

Wie derzeit unsere Armeeangehörigen hat Gilberte de Courgenay in schwieriger Zeit einfach nur ihre Pflicht getan und Nächstenliebe gezeigt. So wie es in der aktuellen Coronakrise zudem unzählige Pflegehelferinnen, Ärzte, Krankenschwester, Sanitäter, Polizisten, Verkäuferinnen, Bus-, Tram und Lastwagenchauffeure tun. Sie sind und bleiben wie «La Petite Gilberte» unsere Heldinnen und Helden des Alltages.

«Mit Rassismus hat das Ganze null und nichts zu tun»

«Wir essen weiterhin unsere Mohrenköpfe» – unter diesem Motto hat Pro Libertate eine Petition gestartet und ruft nun Bürgerinnen und Bürger auf, diese zu unterzeichnen und ein starkes Zeichen gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Schweiz zu setzen. Thomas Fuchs, der Präsident der Schweizerische Vereinigung Pro Libertate, über Rassismusprobleme, die keine sind, sowie seine Kandidatur als Berne Gemeinderat im November.

Mögen Sie Mohrenköpfe?
Thomas Fuchs: Ja, sehr sogar, wie man leider optisch feststellen kann.

Haben Sie ein Problem mit dem Namen des Süssgebäckes?
Nein. Wer über einen gesunden Menschenverstand verfügt, hat damit kein Problem.

Was halten Sie persönlich von Entscheid der Migros sowie anderen Grossverteiler, die Dubler Mohrenköpfe aus rassistischen Gründen aus dem Sortiment zu kippen?
Ein lächerlicher und feiger und wenig durchdachter Entscheid, nur weil einige Linke wieder einmal schrille Forderungen gestellt haben. Anstatt die echten Probleme dieses Landes zu lösen, diskutiert man über solche Scheinprobleme.

Pro Libertate hat eine Petition gestartet unter dem Motto «Wir essen weiterhin unsere Mohrenköpfe». Was steckt dahinter und was möchten Sie damit erreichen?
Wir wollen aufzeigen, dass 99 Prozent der Bevölkerung mit dem Namen Mohrenkopf kein Problem hat und vor allem wollen wir ein Zeichen gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit setzen. Mit Rassismus hat das Ganze null und nichts zu tun. Wichtig ist jetzt, dass die Leute unsere Petition unterschreiben und sich aktiv gegen den Meinungsterror zur Wehr setzen.

Was hat die weltweite Black Lives Matter-Bewegung mit der Schweiz zu tun?
Nichts, hier wir versucht aus einem traurigen und inakzeptablen Vorfall in den USA politisch Kapital zu schlagen.

Versucht die Migros mit dieser Aktion nicht ihre Kundschaft zu moralisieren, oder wie sehen Sie das?
Ich gehe eher davon aus, dass man nicht viel überlegt hat und nun selbst von den Gegenreaktionen zugunsten des Mohrenkopfes überrascht wurde.

Ihr farbiger Parteikollege, der Präsident der SVP Rothrist, Naveen Hofstetter, sagt die Schweiz habe kein Rassismusproblem. Sehen Sie sowie Pro Libertate das auch so?
Ja zu 100 Prozent. Gewisse Leute suchen den Rassismus förmlich oder provozieren ihn geradezu. Die kleine Schweiz als erfolgreiche Willensnation ist der beste Beweis für das friedliche Zusammenleben von Jung und Alt ungeachtet von Rasse, Sprache und Herkunft.

Welches Feedback hat Pro Libertate bis jetzt auf die Petition bekommen?
Nur positive Rückmeldungen. Viele Leute sind glücklich, dass es in unserem Land noch Organisationen gibt, die sich für Freiheit, Unabhängigkeit und Menschenwürde engagieren.

Pro Libertate setzt sich für eine lebenswerte, freie Schweiz ein. Ist sie das nicht bzw. gibt es zu wenig kritisch denkende Persönlichkeiten und verharren die Schweizer zu stark im Herdenmodus?
Die Schweiz sollte endlich wieder selbstbewusster auftreten, auch gegenüber der EU. Wir sind kein Bittsteller von Brüssel.

Sie kandidieren im November für die Gemeinderats-Wahlen in Bern. Wieso sollten Sie auf dem Wahlzettel stehen?
Weil in der Stadt Bern endlich auch die Bürgerlichen wieder eine Stimme im Gemeinderat haben müssen. Bern ist zu einem rot-grünen Biotop geworden und die Stadtfinanzen sind aus dem Ruder gelaufen. Hier gilt es anzupacken, daher kandidiere ich auf der Liste «Bürgerliches Bündnis für Bern» und danke allen, die mich 2x auf jede Liste schreiben – Bern zuliebe (www.ilovebe.ch).

Wieso sollte die Berner Bevölkerung gerade Sie wählen?

Beide wollen Ende November in den Berner Gemeinderat. Wir haben Marieke Kruit (SP) und Thomas Fuchs (SVP) deshalb zum grossen Duell geladen. Damit niemand bevorteilt wird, haben wir jeweils die gleichen Fragen gestellt.

>> Interview BernerBär

Beschreiben Sie sich bitte in fünf Stichworten und nennen Sie mindestens eine Ihrer negativen Eigenschaften.
Ich bin offen, unkompliziert, kompetent, humorvoll und voller Tatendrang, ab und zu etwas zu ungeduldig.

Beweisen Sie Ihre Liebe zu Bern anhand eines kurzen Beispiels.
Der grösste Liebesbeweis ist mein jahrelanger positiver Einsatz zugunsten einer lebenswerten Stadt Bern, sei dies mit der Schaffung von Babyfenstern, der jährlichen Verleihung des Samariterpreises für aussergewöhnliche Leistungen oder dem Betrieb eines Fahrdienstes.

Welcher ist Ihr liebster Ort in Bern?
Die Aussichtsterrasse beim Altersheim Oranienburg. Von dort aus geniesst man einen einzigartigen Blick auf den Rosengarten, die Aare sowie die Altstadt. Mein absoluter Geheimtipp!

Was gefällt Ihnen an Bern am besten?
Die gemütlichen und wettergeschützten Lauben, welche zum Shoppen und Verweilen einladen und dann ein Spaziergang durch den spannenden Tierpark.

Was gefällt Ihnen überhaupt nicht?
Die versprayte Reitschule und der mit Schrott überstellte Vorplatz. Beschämend für alle nach Bern mit dem Zug anreisenden Gäste und Touristen.

Wieso sollten die Bernerinnen und Berner am 29. November ausgerechnet Sie wählen?
Die rot-grüne All- und Übermacht ist zu einer überheblichen und ideenlosen Schönwetterregierung verkommen. Das bürgerliche Bern muss als kritische Stimme zwingend auch vertreten sein. Lösungen muss man gemeinsam finden im Interesse aller.

Was würden Sie, wenn Sie gewählt würden und wünschen könnten, im Gemeinderat als Erstes anpacken?
Die finanzielle Lage der Stadt dürfte in Wahrheit noch schlimmer sein, als alle annehmen. Hier besteht dringendster Handlungsbedarf. Abstimmen muss portofrei sein und die Steuerlast für Familien und den Mittelstand muss runter.

Welches Zeugnis würden Sie dem amtierenden Gesamtgemeinderat ausstellen?
Hier wäre wohl dringend ein Elterngespräch mit angedrohter Klassenwiederholung angezeigt.

Was möchten Sie der Berner Bevölkerung gerne sagen?
Danke, dass Sie in dieser Stadt leben und aktiv im Vereinswesen mitwirken, ehrenamtliche Aufgaben übernehmen und in irgendeiner Form für Bern positiv werben.

Was möchten Sie Marieke Kruit noch sagen?
Ich würde sie gerne ins Restaurant Kleefeld zu einem Getränk einladen, um zu erfahren, ob sie wirklich so arrogant ist, wie der Präsident der FDP sie bezeichnet hat.

Yves Schott, BernerBär

BERNplus – Ideen für eine innovative Bundesstadt

Während andere Parteien und Politiker besser Slalom fahren als manche Ski-Stars, vertritt Thomas Fuchs klare Standpunkte – verlässlich und das schon seit vielen Jahren. Auf den nachfolgenden Seiten sind denn auch die wichtigsten Positionen kurz zusammengefasst, die Thomas Fuchs in die Berner Exekutive einbringen wird.

Die heutigen politischen Verhältnisse im Berner Gemeinderat sind einseitig, und diese Folgen spüren wir heute: Immer mehr Dogmen bestimmen die Handlungsweise – aus der progressiven Linke wurde innert wenigen Jahren ein Hort linker und extremistischer Weltanschauungen. Thomas Fuchs schaut über den Tellerrand hinaus, damit Bern wieder als moderne und innovative Stadt wahrgenommen wird. Bern muss die Bewohnerinnen und Bewohner begeistern und nicht verwalten!

BERNplus – Ideen für eine innovative Bundesstadt

  • Preisgeld in bar sowie Gutscheine für die 15 besten Ideen. Prämiert werden die besten Spartipps, Effizienzvorschläge und Erneuerungsideen für Bern.
  • Mehr Kundenorientierung bei der städtischen Verwaltung durch weniger Vorschriften, effizientere Abläufe und kundenfreundlichere Öffnungszeiten (z.B. am Abend oder samstags).
  • Stärken der Digitalisierung nutzen und E-Government ausbauen, namentlich bei Bewilligungsverfahren.
  • Zahlungen mit Kryptowährungen oder Apps zulassen. Auch in der Bundesstadt soll man mit Bitcoin zahlen können. Berner sind weder langsam noch verstaubt. Innovation ist nicht nur im Kanton Zug ein Thema.
  • Freiwilligenarbeit und Nachbarschaftshilfe stärken. Die Stadt Bern soll zusammen mit gemeinnützigen Organisationen eine Plattform schaffen, wo Menschen anderen Menschen Ihre Unterstützung anbieten können (diese können unterschiedlichste Formen aufweisen, z.B. im Haushalt helfen, Einkäufe besorgen, etc.). Besonders ältere Menschen leiden oft unter zunehmender Einsamkeit. Andererseits könnten Sozialhilfeempfänger, aber auch Menschen mit einer physischen/geistigen Einschränkung sinnvolle Beiträge an die Allgemeinheit leisten und sich nicht unnütz vorkommen.
  • Mehr Lebensretter ausbilden. Eine verstärkte Zusammenarbeit mit Samaritervereinen fördert die Erste-Hilfe-Kenntnisse in der Bevölkerung. Samariter-Kurse bringen Menschen aus allen Schichten und Altersklassen zusammen.
  • Die Zusammenarbeit der Stadt mit der Burgergemeinde und den Wirtschaftsverbänden ist zu intensivieren. Gemeinsame Projekte und Ideen verfolgen. Synergien nutzen und Doppelspurigkeiten vermeiden.
  • Städtischer Fonds für Startups einrichten. Für Schweizer Start-ups ist es am Anfang häufig einfach, bei Freunden und Familienmitgliedern erstes Startkapital zu sammeln. Und sobald eine Firma hohe Umsätze erzielt und stark wächst, stehen Investoren für weitere Finanzierungsrunden bereit. Dazwischen besteht jedoch eine Lücke, die mit einem städtischen Fonds geschlossen werden könnte. Die von diesem Fonds unterstützten Jungunternehmen haben also bereits ein funktionierendes Produkt und ein Team, müssen nun aber Wachstum generieren – dabei soll der Fonds unterstützend wirken.
  • Biodiversität in der Stadt Bern fördern, z.B. mittels eines Förderprogramms für Leute, die Grünflächen aufwerten, oder für Imker auf dem Stadtgebiet, die sich der wertvollen Bienenzucht widmen.
  • Ausländer, die Deutsch lernen und erfolgreich das Sprachniveau B1 absolvieren, erhalten von der Stadt einen City-Gutschein im Wert von 500 Franken. Das ist ein Anreiz für die Integration, kommt aber auch wieder direkt dem Berner Gewerbe zugute.

>> weitere Positionen von Thomas Fuchs

„Sie ist die Schönste, die wir je gesehen haben.“

Diese Worte verfasste der Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe in einem Brief an seine damalige Freundin, als er sich im Jahre 1779 in Bern aufhielt und von der der Stadt an der Aare schwärmte. Man darf sich jedoch zu Recht fragen, ob Goethe heute wohl noch die gleichen Worte finden würde.

Bern ist zweifellos die schönste Stadt auf der ganzen Welt und seit Geburt der Ort, wo ich mich «Daheim» fühle. Dennoch hat sich Bern in den vergangenen Jahren stark negativ verändert:

Die rot-grüne All- und Übermacht hinterlässt nicht nur in der Verkehrspolitik ihre Spuren.
Anstatt, dass sich die Ausgaben nach den Einnahmen zu richten haben, wie in jedem privaten Haushalt, richten sich in Bern die Einnahmen nach den Ausgaben.

Profiteure sind unter anderem Lebenskünstler, Sozialisten, Kommunisten, Aussteiger, Hüttendorfbewohner, Nichtverdienende, Ausländerinnen und Ausländer, Arbeitslose, Sozialschmarotzer, linke Organisationen und Vereine und wie immer die Reitschule und ihr Umfeld, welche sich wie ein Krebsgeschwür in der ganzen Stadt ausdehnt und dies mit Sprayereien und Schmierereien von Strassen und Sachbeschädigungen sowie unbewilligten Demonstrationen markiert wie Hunde ihr Revier.

Die Stadtfinanzen drohen aus dem Ruder zu laufen und niemand merkt es bzw. alle schauen zu. Der Chef der mächtigen Migros Aare kritisiert die immer ändernden Forderungen der Stadt betreffend Anlieferung und Ausbau des Migros-Flaggschiffes Marktgasse. Die Markthalle wird ganz fallen gelassen und alle schauen zu. Die Postfinance kündigt als einer der grössten Steuerzahler an, dass sie bald keine Steuern mehr bezahlen werde und alle schauen zu. Globus kündet an, dass zwei Berner Filialen geschlossen werden sollen und alle schauen zu.

Stadt- und Gemeinderat haben den Ausbau zahlloser Stellen in der Verwaltung beschlossen. Anstatt einen sofortigen Einstellungsstopp zu verfügen, schauen wiederum alle zu.

Wir brauchen keine untätige rot-grüne Schönwetterregierung – wir brauchen eine Regierung, welche auch Anliegen der Wirtschaft, von Klein- und Mittelbetrieben und von den bürgerlichen Steuerzahlenden mitberücksichtigt. Wir brauchen in der Bundesstadt Macher mit Ideen und nicht Verwalter und daher habe ich mich entschieden, auf einer gemeinsamen Liste mit der FDP für den Berner Gemeinderat zu kandidieren, damit Bewohner, Touristen und Medien über Bern bald wieder schwärmen können: „Sie ist die Schönste, die wir je gesehen haben.“
Ich mache es für mein Bern!

Thomas Fuchs, Gemeinderatskandidat, SVP Stadt Bern

>> Mein Kandidaten-Dossier für die
Berner Gemeinderatswahlen 2020